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Sebastian Hoeneß lässt die Kontakte zu seinem Ex-Verein Bayern München vor dem Bundesliga-Gastspiel mit der TSG Hoffenheim an alter Wirkungsstätte ruhen. Dennoch ist die Rückkehr für ihn ein "besonderer Moment".

Bevor Sebastian Hoeneß zu Saisonbeginn nach Hoffenheim kam, führte er Bayerns U 23 zur Meisterschaft in der 3. Liga. "Ich habe natürlich noch mit vielen Leuten Kontakt, unter anderem mit Hermann Gerland. Man schreibt sich immer mal wieder. Vor dem Spiel am Samstag werden wir aber nicht noch einmal expliziten Kontakt haben. Wir werden uns freuen, wenn wir uns sehen und nach dem Spiel die Möglichkeit haben, uns auszutauschen", sagte der Hoffenheimer Trainer in einem auf der Bayern-Homepage veröffentlichten Interview.

Hoeneß spürt schon "Vorfreude"

Der 38-Jährige hatte von 2017 bis 2020 im Nachwuchsbereich des deutschen Rekordmeisters gearbeitet. "Es wird sicherlich ein besonderer Moment, am Samstag in der Allianz Arena gegen seinen ehemaligen Verein als Trainer am Spielfeldrand zu stehen", sagte Hoeneß über seine bevorstehende Rückkehr. Im Vordergrund stehe zwar die konzentrierte Vorbereitung, "aber selbstverständlich spürt man die Vorfreude auf diese Partie", sagte der Neffe des langjährigen Bayern-Präsidenten Uli Hoeneß und Sohn des früheren Bundesligaprofis Dieter Hoeneß.

Große Überraschung im Hinspiel

Die Punkte wolle er dem Tabellenführer der Fußball-Bundesliga aber nicht kampflos überlassen. Die bisherigen Saisonspiele hätten gezeigt, "dass es Phasen gibt, in denen man sie ärgern kann. Dann müssen wir effizient sein und die Chancen nutzen", sagte der TSG-Trainer. Das Hinspiel hatten die Hoffenheimer 4:1 gewonnen. Auch in den beiden letzten Bundesligapartien hatten sie sich siegreich gezeigt.

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