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Die TSG 1899 Hoffenheim hat im vorerst letzten Montagsspiel in der Bundesliga unentschieden gespielt. Gegen Bayer Leverkusen endete die Partie 0:0.

Das Duell zwischen der TSG 1899 Hoffenheim und Bayer Leverkusen war nichts für Fußball-Feinschmecker. Die ersehnte Rückkehr in die Champions League dürfte für Bayer Leverkusen nach dem Punktverlust im vorerst letzten Bundesliga-Montagsspiel vor der Abschaffung im Sommer endgültig vom Tisch sein. Hoffenheim und der immer mehr in der Kritik stehende Cheftrainer Sebastian Hoeneß verhinderten immerhin die vierte Liga-Niederlage in Serie, müssen sich aber im Saisonendspurt deutlich steigern, um nicht doch noch in den Abstiegskampf zu geraten. Vor allem die Offensivdarbietungen beider Teams - vor allem aber die der Gastgeber - ließen zu Wünschen übrig.

Hoffenheim nur mit einem Stürmer

Nach den jüngsten Niederlagen (0:2 in Stuttgart, 1:2 gegen Mainz, 1:2 in Augsburg) fing in Ihlas Bebou nur ein nomineller Stürmer auf Hoffenheimer Seite an. Andrej Kramaric, Ishak Belfodil und Munas Dabbur saßen anfangs auf der Bank. Doch selbst die erzwungene frühe Hereinnahme des kroatischen WM-Zweiten Kramaric änderte nichts am tristen Bild. Auf dem Rasen wirkten die Hoffenheimer eher uninspiriert. Vereinzelte Steilpässe nach vorne endeten zu oft im Nichts. Bei der noch besten und einzigen halben Chance der ersten Hälfte verpasste Christoph Baumgartner aus vielversprechender Position eine Flanke von Pavel Kaderabek (30.). Mit der Einwechslung von Kramaric (38.) reagierte Hoeneß zwar auf die Verletzung von Nationalspieler Sebastian Rudy, versuchte damit aber natürlich auch die Offensive zu beleben.

Insgesamt aber blieben die Gastgeber zu blass und leisteten sich zu viele Fehler. Kein einziger Torschuss in Halbzeit eins war in Hoffenheims Bundesliga-Historie nach Angaben des Datendienstleisters Opta zuvor erst einmal vorgekommen: im April 2010 gegen Borussia Dortmund. Die etwas bessere von zwei fahrigen Mannschaften waren die Leverkusener, die immerhin zu ein paar wenigen Möglichkeiten kamen. Das zuletzt von Bundestrainer Joachim Löw nominierte Top-Talent Florian Wirtz schlug im Strafraum einen Haken zu viel (19.), Moussa Diaby zögerte zu lange (24.). Charles Aranguiz scheiterte mit seinem Linksschuss am gut reagierenden TSG-Schlussmann Oliver Baumann (25.).

Hannes Wolf fordert die "Basics"

Erst seien die "Basics" dran, dann komme "das Spielerische oben drauf", hatte es der zunächst bis zum Saisonende vom DFB ausgeliehene Bayer-Coach Hannes Wolf formuliert. Doch auch nach einer Stunde war nicht allzu viel als spielerisches Sahnehäubchen dazugekommen. Sein erstes Spiel für Bayer hatte der ehemalige Coach des VfB Stuttgart gegen den Tabellenletzten FC Schalke 04 noch gewonnen, doch auch die nächste Möglichkeit zur Führung konnte Diaby nicht nutzen (57.). Wendells Schuss stellte Baumann nicht vor Probleme (72.). In der Nachspielzeit prüfte der eingewechselte Leon Bailey mit einem abgefälschten Schuss den Hoffenheimer Keeper, aber Baumann reagierte und sorgte dafür, dass es beim torlosen Remis am Montagabend blieb.

Die TSG 1899 Hoffenheim verbleibt durch das 0:0 auf dem zwölften Tabellenplatz und steht damit lediglich fünf Punkte vor Arminia Bielefeld (16.)

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