Sebastian Hoeneß von der TSG Hoffenheim (Foto: imago images, IMAGO / Thomas Frey)

Fußball | Bundesliga

Hoffenheim will gegen Leverkusen Mini-Chance auf Europa wahren

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Nach dem knappen 3:4 gegen den SC Freiburg will Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim am Samstag (15:30 Uhr) gegen Bayer Leverkusen seine Minimalchance auf einen Europacup-Platz wahren.

"Es kann nur eine Marschroute geben - und die geht Richtung drei Punkte", sagte TSG-Coach Sebastian Hoeneß am Donnerstag: "Wir können die Tabelle lesen. Aber es ist rein rechnerisch noch möglich. Wir haben die verdammte Pflicht, alles dafür zu tun." Die Kraichgauer, die nach wie vor auf zahlreiche verletzte Profis verzichten müssen, rangieren vor den beiden verbleibenden Spieltagen auf dem achten Platz.

Freibier für Hoffenheim-Fans nach dem letzten Heimspiel

Der Rückstand auf Union Berlin auf Rang sieben beträgt nach der 3:4-Heimniederlage gegen den SC Freiburg bereits fünf Punkte. Leverkusen auf der anderen Seite würde sich mit einem Sieg bei der TSG die Teilnahme an der Champions League sichern. Hoeneß machte keinen Hehl aus seiner Enttäuschung über den Verlauf der Saison. Dennoch wird es nach dem letzten Heimspiel am Samstag Freibier für die Fans geben.

Andrej Kramaric bleibt bis Saisonende TSG-Kapitän

Der nach dem beachtlichen 1:1 gegen die Bayern einsetzende Negativtrend mit inzwischen sechs Spielen ohne Sieg ist auch für Hoeneß nicht leicht zu erklären. Zu erklären, was genau passiert ist, würde den Rahmen sprengen, so der TSG-Trainer, aber "wir haben es nie geschafft, regelmäßig die besten Spieler auf den Platz zu bringen."

"Um zufrieden zu sein müssen sechs Punkte her, wir wollen unter die Top sieben", so Hoeneß weiter. Bis zum möglichen Ziel wird Stürmer Andrej Kramaric Kapitän bleiben. Mit Torhüter Oliver Baumann habe er darüber gesprochen. "Oli bleibt aber Führungsspieler", so der 39-jährige Coach.

Zukunft für lange verletzten Bicakcic unklar

Die Zukunft des Langzeitverletzten Ermin Bicakcic ist indessen ungewiss. Der 32 Jahre alte Innenverteidiger, dessen Vertrag beim nordbadischen Fußball-Bundesligisten im Sommer ausläuft, wird in dieser Saison höchstwahrscheinlich nicht aufs Spielfeld zurückkehren. "Er ist im Training, aber ist immer noch dabei, um den Anschluss zu kämpfen", sagte Sebastian Hoeneß.

Bicakcic hatte sich im September 2020 einen Kreuzbandriss zugezogen und erlitt in der Reha immer wieder Rückschläge. Der bosnische Nationalspieler kam 2014 von Eintracht Braunschweig in den Kraichgau. "Eisen-Ermin", wie er gerne genannt wird, entwickelte sich mit seinem Kampfgeist zu einem Fan-Liebling bei der TSG. Hoeneß sprach von "extremen Verdiensten", die der Profi habe, und sagte zur Vertragssituation: "Er ist in Gesprächen mit dem Club, da muss man abwarten, wie man zusammenkommt."

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