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Trainer Sebastian Hoeneß vom Fußball-Bundesligisten TSG Hoffenheim macht sich trotz zuletzt drei Niederlagen in Serie und einer enttäuschenden Saison keine Sorgen um seinen Job. Am Montag will er gegen Leverkusen "liefern".

Sebastian Hoeneß macht sich trotz der aktuellen Krise der TSG 1899 Hoffenheim keine Gedanken um seine Zukunft über das Saisonende hinaus. "Nein, das darf ich nicht tun. Ich muss meine Kräfte bündeln", sagte Bundesliga-Trainer Hoeneß am Freitag bei einer Pressekonferenz. Angesichts der Tabellenlage gebe es eigentlich keinen Blick mehr nach vorne, "aber es muss einen Blick nach vorne geben". Deshalb habe er im Training "ein bisschen die Zügel angezogen, da passiert gerade was. Das ist ein Punkt, der mich sehr optimistisch stimmt."

Kehrt Kramaric zurück?

Das Duell mit Bayer Leverkusen am Montag (20:30 Uhr) sei "eine spannende Aufgabe, bei der wir liefern und Punkte holen müssen", betonte Hoeneß. Sein Team ist mit 30 Zählern den Abstiegsrängen inzwischen deutlich näher als den Europapokal-Plätzen. "Wir werden eine Reaktion zeigen. Das ist das, was wir machen werden. Ich werde keine große Kampfansage weiter machen. Es ist an der Zeit, einfach zu liefern und nicht nur zu reden", betonte Hoeneß.

Am Montag kann die TSG auf einen Einsatz von Toptorjäger Andrej Kramaric hoffen, der nach einer Sprunggelenksverletzung wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen ist. Fragezeichen stehen laut Hoeneß hingegen noch hinter Kevin Vogt, Mijat Gacinovic, Chris Richards und Diadie Samassekou.

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