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Werder Bremen hat den ersten Winter-Neuzugang perfekt gemacht. Die stark abstiegsbedrohten Hanseaten einigten sich mit Kevin Vogt von der TSG Hoffenheim auf einen Wechsel an die Weser.

Medizincheck bestanden, der Transfer ist perfekt: Werder Bremen hat Kevin Vogt bis zum Saisonende vom Bundesliga-Rivalen TSG Hoffenheim ausgeliehen. Bereits am Sonntag hatten die vom Abstieg bedrohten Bremer die Personalie angekündigt, letzte Formalitäten wurden nun geklärt. "Er ist ein erfahrener Bundesligaspieler, der in Hoffenheim Kapitän und absoluter Leistungsträger war und dort Verantwortung übernommen hat", sagte Werder-Sportchef Frank Baumann: "Er passt genau in unser Anforderungsprofil. Wir sind überzeugt, dass er uns in unserer schwierigen Situation sofort helfen kann."

Florian Kohfeldt sieht den 28-Jährigen als Option sowohl für die Innenverteidigung als auch im defensiven Mittelfeld. "Kevin bringt viele Komponenten mit, die wir in unserem Spiel gut gebrauchen können: Geschwindigkeit und eine gute Spieleröffnung", sagte der Trainer der Grün-Weißen: "Außerdem ist er in schwierigen Situationen stressresistent, hat eine gute Mentalität und Ausstrahlung auf dem Platz." Vogt kommt in seiner Karriere bislang auf 213 Bundesligaspiele (3 Tore) für Hoffenheim, den 1. FC Köln, den FC Augsburg und den VfL Bochum. Am Mittwoch soll er erstmals mit seinem neuen Team trainieren. Laut Medienberichten muss Werder 750.000 Euro Gebühr bezahlen, eine Kaufoption soll der Deal nicht beinhalten.

Differenzen mit Hoffenheims Coach Schreuder

In Hoffenheim war Vogt als Kapitän in die Saison gegangenen, zuletzt bei Trainer Alfred Schreuder aber in Ungnade gefallen.

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