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Am letzten Spieltag der Bundesliga-Saison 2020/21 hat Hoffenheim die Berliner Hertha empfangen. Durch einen Treffer von Andrej Kramaric in der Nachspielzeit gewann die TSG zum Saisonabschluss mit 2:1 (0:1).

Der Ex-Stuttgarter Sami Khedira hat sich mit einer Niederlage vom Profifußball verabschiedet. Der Weltmeister von 2014 unterlag mit Hertha BSC am letzten Bundesliga-Spieltag bei der TSG Hoffenheim.

2:1 nach Halbzeit-Rückstand

Gegen die zwischenzeitlich stark abstiegsbedrohten Berliner drehte die TSG das Spiel. Sargis Adamjan (49.) und Andrej Kramaric (90.) waren für die Hoffenheimer erfolgreich, die in der siebten Begegnung in Folge ohne Niederlage blieben.

Vladimir Darida (43.) traf für die Hertha, bei denen die Zukunft von Trainer Pal Dardai und Sportdirektor Arne Friedrich offen ist. Die Entscheidung trifft der zukünftige Sportvorstand Fredi Bobic.

Khedira verabschiedet sich mit Tränen

Die Tränen standen Sami Khedira in den Augen. Als sich der Weltmeister von 2014 in der 74. Minute vom Profifußball verabschiedete, wurde es zum ersten und einzigen Mal emotional in Sinsheim. Die Gegenspieler applaudierten, die Mitspieler bildeten ein Spalier und trugen dabei zum Teil Trikots von Khediras Ex-Klubs. Den Spielball nahm Khedira am Ende mit nach Hause.

"Es war super emotional. Ich bin ein Stück weit traurig - aber vor allem erfüllt mich große Dankbarkeit."

"Es war mein Traumjob. Ich werde definitiv zurück zum Fußball kommen. Aber jetzt brauche ich erst einmal Abstand." Khedira hatte am vergangenen Mittwoch verkündet, seine aktive Karriere nach 15 Jahren im Profifußball zu beenden. Im Februar war der 34-Jährige nach knapp sechs Jahren bei Juventus Turin in die Hauptstadt gewechselt und trug zum Klassenerhalt der Berliner bei. "Wir sind alle froh, dass er dieses halbe Jahr hier gewesen ist", sagte Dardai: "Der Mensch und Sportler Sami Khedira hat Großartiges geleistet."

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Außer dem WM-Pokal holte Khedira zahlreiche weitere Trophäen. Er gewann die Champions League sowie nationale Titel in Deutschland, Spanien und Italien. Am Samstag stand Khedira, der zuletzt immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen hatte, zum 107. Mal in der Bundesliga auf dem Platz.

100 Zuschauer in Sinsheim

Bei der Partie vor 100 zugelassenen Zuschauern in der Sinsheimer Arena waren die Gäste zu Beginn die bessere Mannschaft. Nemanja Radonjic hatte in der 8. Minute die erste Chance für die Berliner, die wie die Hoffenheimer auf eine Vielzahl von Profis verzichten mussten. Danach hatten die Gastgeber eine gute Phase. Adamjan (9.), Ihlas Bebou (11.) und Pavel Kaderabek (30.) vergaben Möglichkeiten. Den Treffer vor der Pause markierte aber Darida auf der Gegenseite per Kopf nach einer Flanke von Marvin Plattenhardt.

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Gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs traf Darida den Pfosten (48.). Diesmal traf aber Adamjan auf der Gegenseite. Mitte der zweiten Hälfte war Hertha einem zweiten Tor nahe. Der eingewechselte Daishawn Redan vergab die beste Chance in dieser Phase (70.).

Nach dem späten Siegtor, zog Hoffenheims Topstürmer Andrej Kramaric im Interview mit SWR Sport Bilanz: "Ich bin super glücklich. Mit der Mannschaft, mit der Saison und mit meiner Leistung". Der Kroate hat 20 Saisontore erzielt - Rekord für die Kraichgauer.

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