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In der Bundesliga lässt die Siegesserie der TSG Hoffenheim noch auf sich warten. In der Europa League allerdings läuft es für die Kraichgauer. Gegen Roter Stern Belgrad wollen sie sich am Donnerstag (18:55 Uhr) den Gruppensieg holen.

Obwohl die TSG Hoffenheim mit dem ersten Einzug in die K.o.-Runde eines Europacup-Wettbewerbs bereits Geschichte geschrieben hat und sich vordringlich um den Kampf gegen die nationale Krise kümmern muss, möchte der Fußball-Bundesligist seine Erfolgsserie in der Europa League also fortsetzen. "Das wird ein Endspiel und ein Highlight für uns, denn wir wollen schließlich die Gruppe gewinnen", sagte Trainer Sebastian Hoeneß mit Blick auf die Partie am Donnerstag beim serbischen Vorzeigeverein Roter Stern Belgrad.

Gruppensieg auch finanziell reizvoll

"Für uns ist klar, dass wir diesen Wettbewerb zu unserem Wettbewerb machen wollen." Nach vier Siegen in vier Begegnungen inklusive des Hinspiel-Erfolgs (2:0) reicht dem Spitzenreiter der Gruppe L am vorletzten Vorrunden-Spieltag ein Remis beim Tabellenzweiten, der drei Punkte weniger auf dem Konto hat. Selbst bei einer Niederlage mit einem Tor Unterschied hätte die TSG den direkten Vergleich noch gewonnen und könnte mit einem Sieg im letzten Spiel gegen Schlusslicht KAA Gent den Gruppensieg aus eigener Kraft perfekt machen. Das wäre nicht nur mit Blick auf den Gegner in der Zwischenrunde von Vorteil. Auch finanziell lockt die Prämie von einer Million Euro für den Gruppenersten, der Zweite bekommt schließlich nur die Hälfte.

Hübner und Kaderabek bis Jahresende nicht dabei

Unterdessen wurde bekannt, dass Trainer Sebastian Hoeneß voraussichtlich bis zum Jahresende auf die Defensivspieler Benjamin Hübner und Pavel Kaderabek verzichten muss. "Benni steht in diesem Jahr definitiv nicht mehr zur Verfügung. Ähnlich gestaltet es sich bei Pavel", erklärte Hoeneß. Kapitän Hübner leidet an einer hartnäckigen Fußverletzung, beim tschechischen Nationalspieler Kaderabek ist nach der Quarantäne als Corona-Kontaktperson eine Wadenverletzung aufgetreten.

Europa League als Tagestrip

Um den Corona-Gefahren so gut wie möglich aus dem Weg zu gehen, wird der Tross wie schon in der vergangenen Woche rund um das Spiel bei Slovan Liberec (2:0) zu einem Tagestrip nach Serbien aufbrechen. Vormittags mit dem Charter-Flieger hin, direkt nach der Partie zurück. Hoeneß wird personell sicher wieder kräftig rotieren - trotz aller Ambitionen. Denn nach sieben Partien ohne Sieg in der Liga hat das Punktspiel am Montag gegen den FC Augsburg für die Kraichgauer Priorität.

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