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Mit einem 2:1-Sieg gegen Borussia Dortmund hat sich die TSG 1899 Hoffenheim von ihren Fans in die Winterpause verabschiedet und bleibt im Rennen um die Europa-League-Plätze.

Die TSG 1899 Hoffenheim hatte sich nach dem 2:0-Auswärtserfolg bei Union Berlin für das Spiel gegen Borussia Dortmund viel vorgenommen. Nach bereits vier deftigen Heimpleiten in dieser Saison - 0:3 gegen den SC Freiburg und Borussia Mönchengladbach, 1:5 gegen den FSV Mainz 05 und 1:3 gegen den FC Augsburg - waren die Kraichgauer dementsprechend bemüht, nicht die nächste Klatsche zu kassieren.

Hoffenheim mit Rückstand in die Halbzeit

Die Hoffenheimer kamen mit Schwung aus der Kabine. Bereits nach drei Minuten tauchte Ihlas Bebou vor Torwart Bürki auf, stand aber knapp im Abseits. Danach übernahm der BVB zunehmend die Kontrolle über das Spiel, vor allem Hakimi brachte die Hoffenheimer Hintermannschaft immer wieder in Schwierigkeiten.

Der Dortmunder Geschwindigkeitsvorteil gipfelte dann auch im Führungstor von Mario Götze (17.), während die TSG erst in der 26. Minute ein weiteres Lebenszeichen von sich gab: Robert Skov setzte den Ball bei einem Freistoß aus knapp 30 Metern an die Unterkante der Latte - die beste Chance für die Hoffenheimer in der ersten Halbzeit.

Adamjan und Kramaric drehen das Spiel

Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit waren die Gäste dominanter und gingen fahrlässig mit ihren Chancen um (Julian Brandt (50.), Achraf Hakimi (56.)). Nach rund einer Stunde setzten sich die Gastgeber erstmals über einen längeren Zeitraum in der Hälfte der Dortmunder fest. Da alle BVB-Akteure allerdings hinter dem Ball standen und geschlossen die Führung verteidigten, taten sich die Hoffenheimer zwar nach wie vor schwer, deutliche Torchancen herauszuarbeiten, blieben aber hartnäckig dran.

In der Schlussphase bestraften die Kraichgauer das nachlässig werdende Spiel der Gäste: Sargis Adamjan (79.) traf aus einem Getümmel im Strafraum zum Ausgleich, ehe Andrej Kramaric die Partie per Kopf komplett kippen ließ (87.). Für Abwehrspieler Sebastian Rudy war Hoffenheim am Ende der "glücklichere Sieger" mit dem gewissen Quäntchen Glück nach einer Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte.

Schreuder: "Die Jungs haben immer den Glauben gehabt"

Trainer Alfred Schreuder war dementsprechend nach dem Spiel besonders zufrieden mit der zweiten Halbzeit und unterstrich den Einsatz der Mannschaft. "Am Ende haben die Jungs mit der Leistung, wie sie gekämpft haben, und mit welcher Leidenschaft sie gespielt haben, den Sieg geholt", freute sich der Trainer.

Hoffenheim vorübergehend auf Tabellenplatz Sechs

Zum Jahresabschluss hat die TSG Hoffenheim 27 Punkte auf dem Konto und hält damit den Anschluss an die Europa-League-Plätze. Dortmunds Abstand zur Tabellenspitze könnte hingegen am Wochenende noch auf sieben Punkte anwachsen.

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