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Trotz Coronakrise die Spielzeit beenden? Kapitän Benjamin Hübner von der TSG Hoffenheim hat dafür plädiert, dass die Bundesliga-Saison zu Ende gespielt wird.

"Wir müssen diese Saison beenden, wenn es irgendwie geht", sagte der 30-Jährige dem "kicker": "Die Hoffnung habe ich wirklich." Und weiter: "Natürlich spielen wir alle am liebsten in vollen Stadien, aber es geht dann nicht um uns Spieler."

"Ein Abbruch wäre das letzte Mittel"

Das körperliche Befinden steht für ihn dabei aber über dem Sport. "Es gibt für mich eine klare Reihenfolge. In erster Linie geht es um unser aller Gesundheit. Das hat oberste Priorität." Aber: "Unter einem Abbruch würden sehr viele Vereine und Menschen enorm leiden. Das sollte wirklich das letzte Mittel sein", sagte Hübner weiter.

Offiziell ausgesetzt ist der Spielbetrieb in der Bundesliga bis zum 2. April. Höchstwahrscheinlich wird es aber wohl für einen längeren Zeitraum keine Spiele geben. Einige Virologen rechnen sogar damit, dass es bis zum Jahresende keinen regulären Sportbetrieb mit Zuschauern gibt. Das Präsidium der Deutschen Fußball Liga will an diesem Dienstag beraten.

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