Jürgen Locadia von der TSG Hoffenheim (Foto: Imago, imago Images / Jan Hübner)

Fußball | Bundesliga Eiskalter Locadia schießt Hoffenheim in die Spitzengruppe

Die TSG 1899 Hoffenheim hat am sich am elften Spieltag durch ein 2:1 (0:1) beim 1. FC Köln in der Spitzengruppe der Bundesliga festgesetzt. Matchwinner war Angreifer Jürgen Locadia, der in der Nachspielzeit einen Foulelfmeter zum Siegtreffer verwandelte.

Alle Beteiligten im Kölner Stadion hatten sich bereits mit einem Unentschieden angefreundet, als der Videoassistent eingriff und Schiedsrichter Robert Kampka nach Ansicht der Bilder des Zweikampfs zwischen Kölns Dominick Drexler und Sargis Adamyan von der TSG 1899 Hoffenheim auf Foulelfmeter für die Gäste entschied. Jürgen Locadia übernahm die Verantwortung und verwandelte trotz eines gellenden Pfeifkonzerts des Kölner Publikums sicher (90.+8 Minute).

Die Hoffenheimer sprangen durch den späten Siegtreffer vorübergehend auf Platz zwei der Tabelle und sind mittlerweile in der Spitzengruppe der Bundesliga angekommen. Die Mannschaft von Trainer Alfred Schreuder hat nun 20 Punkte auf dem Konto.

Dauer

Fünfter Sieg in Folge für Hoffenheim

Vor dem finalen Showdown mit Locadias Siegtreffer hatte Adamyan (48.) vor gut 49.000 Zuschauern die Kölner Führung durch Jhon Cordoba (34.) ausgeglichen und die TSG damit erst wieder ins Rennen gebracht.

Locadia bescherte der TSG mit seinem Siegtreffer den fünften Erfolg in Serie. Für ihn persönlich war es der dritte Treffer in den letzten drei Spielen. Zum ersten Mal durfte Locadia über die gesamte Spielzeit ran und dankte es seinem Trainer mit dem späten Siegtreffer.

TSG-Coach Schreuder zeigte sich nach dem Abpfiff zufrieden und sprach am SWR-Mikrofon von einem verdienten Erfolg seiner Mannschaft. Wenngleich das Zustandekommen so spät in der Nachspielzeit natürlich auch "ein bisschen glücklich" gewesen sei.

Schreuder freut sich über Locadias Entwicklung

Schon auf der Pressekonferenz vor dem Spiel hatte sich Trainer Schreuder positiv über Angreifer Locadia geäußert.

Der 26-Jährige sei ballsicher und mache wie die gesamte Mannschaft eine positive Entwicklung durch. Mit seiner körperlichen Präsenz habe er seine Stärken im Sechzehnmeterraum. In Köln bewies er in der Nachspielzeit zudem Nervenstärke und schoss die TSG damit in die Spitzengruppe der Bundesliga.

REDAKTION
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