Alfred Schreuder mit Präsident Peter Hofmann (Foto: Imago, imago images/Michael Weber)

Fußball | Bundesliga Hoffenheim-Präsident kritisiert eigene Fans für Pfiffe

Ein Unentschieden gegen Düsseldorf und Platz acht in der Tabelle- damit zeigen sich einige Hoffenheim-Fans unzufrieden: Nach der Partie gab es Pfiffe. Präsident Hofmann kann das nicht nachvollziehen.

Präsident Peter Hofmann hat Teile der eigenen Anhänger für die Pfiffe beim jüngsten Bundesliga-Spiel der TSG 1899 Hoffenheim deutlich kritisiert. "Das sind alles nur Menschen, und mit diesen Pfiffen trifft man auch die Verantwortlichen", sagte der 60-Jährige am Montagabend auf der Mitgliederversammlung.

"Unsere Tradition hat andere Vereine überholt"

Bei der Partie gegen Fortuna Düsseldorf (1:1) am vergangenen Samstag gab es vereinzelt schon Pfiffe, als es noch 1:0 für die TSG stand. Teile der Fans haben aus Sicht von Hofmann offenbar zu hohe Ansprüche. "Pfiffe haben auch etwas mit Respekt zu tun. Oder müssen wir uns dafür entschuldigen, dass wir nach über zehn Jahren Bundesliga noch kein deutscher Meister geworden sind?", fragte er rhetorisch. Zudem wehrte sich der Clubchef gegen immer wieder aufkommende Kritik an der TSG von Anhängern sogenannter Traditionsclubs. "Unsere Tradition hat andere Vereine überholt", sagte Hofmann.

REDAKTION
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