Achim Beierlorzer und Alfred Schreuder. (Foto: Imago, imago)

Fußball | Bundesliga Hoffenheim gegen Beierlorzers Mainzer auf Rekordjagd

Mit einem Sieg gegen Mainz könnte Hoffenheim erstmals in der Bundesliga sechs Spiele in Serie gewinnen. Alfred Schreuder über angeschlagene Stammkräfte, den Mut von Achim Beierlorzer und die Bundesliga-Spitzengruppe.

"Natürlich ist es kurios", beschreibt Alfred Schreuder von der TSG Hoffenheim den kurzfristigen Wechsel seines Trainerkollegen Achim Beierlorzer, gleichzeitig zollt der Niederländer Beierlorzer aber auch Respekt für diesen Schritt. "Er hat auch nicht sofort gedacht, jetzt muss ich nach Mainz. Er hat auch erst gedacht, er hat Urlaub. Aus was für einem Grund soll er es nicht machen? Ich finde es auch mutig, was er macht", sagte Schreuder am Freitag bei der Pressekonferenz. 

Beierlorzer musste beim 1. FC Köln nach einer 1:2-Niederlage gegen Hoffenheim vor zwei Wochen gehen und hat nun als neuer Trainer des FSV Mainz 05 das erste Spiel erneut gegen die Kraichgauer.

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6 Bundesliga-Siege in Folge - das gab's bei Hoffenheim noch nie

Mit einem Erfolg gegen Mainz am Sonntag (18.00 Uhr) würde Hoffenheim erstmals in der Bundesliga sechs Spiele in Serie gewinnen. "Das muss keine Extra-Motivation sein. Natürlich ist es schon interessant, wenn der Rekord möglich ist. Die Geschichte ist schön, aber für uns ist das Allerwichtigste, wie sich die Jungs entwickeln", sagte Schreuder. Allerdings beschrieb es Schreuder als ungleich schwerer, sich auf eine Mannschaft mit neuem Trainer vorzubereiten.

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Ungewiss ist der Einsatz von Torjäger Sargis Adamyan (Oberschenkelprobleme). Auch die weiteren Stürmer Ihlas Bebou und Vize-Weltmeister Andrej Kramaric waren zuletzt angeschlagen. Und auch Mittelfeldspieler Dennis Geiger ist laut Schreuder "noch nicht topfit".

Tabelle über Spielweise beeinflussen

Dass man sich mit zwei Siegen in den beiden aufeinander folgenden Heimspielen gegen die vermeintlich schwächeren Teams Mainz und Düsseldorf festsetzen kann, ist sich Alfred Schreuder bewusst. Der 47-Jährige betont aber, dass man nicht ständig auf die Tabelle schaue. Viel wichtiger sei es etwa über Ballsicherheit das Spiel zu beeinflussen - und letztlich dadurch auch die Tabelle.

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Der Sonntag der Jubiläen

Eine Nebenrolle spielen für Alfred Schreuder mehrere Jubiläen am Sonntag: Als "schön", aber auch einen Faktor, der vor allem extern eine Rolle spiele, bezeichnet Schreuder den 100. Einsatz in der Bundesliga für Kevin Vogt im TSG-Trikot. Torwart Oliver Baumann bestreitet gegen Mainz sein 200. Pflichtspiel für Hoffenheim und Innenverteidiger Benjamin Hübner läuft zum 100. Mal in der Bundesliga auf. Viel lieber als diese runden Jubiläen würde man im Kraichgau aber sicherlich den sechsten Bundesliga-Sieg feiern. Dann hätte man sich erst mal in der Spitzengruppe festgesetzt - samt neuem Vereinsrekord.

REDAKTION
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