Alfred Schreuder ist nach der Niederlage gegen Leipzig bedient (Foto: Imago, bösener)

Fußball | Bundesliga Keine Punkte für Hoffenheim beim Trainer-Wiedersehen

Beim Wiedersehen von RB-Coach Julian Nagelsmann mit seinem Ex-Verein TSG Hoffenheim siegten die Sachsen am Samstag vor allem dank eines Doppelpacks von Werner mit 3:1 (1:0).

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Für Alfred Schreuder und seine Hoffenheimer ist die Niederlage gegen Leipzig bereits das dritte sieglose Spiel in Serie. Zuvor holte die TSG allerdings fünf Dreier hintereinander und steht somit weiterhin in der Tabelle auf Platz acht.

Nagelsmann, der insgesamt 116-mal für Hoffenheim an der Seitenlinie gestanden hatte, bevor es ihn im vergangenen Sommer gen Sachsen verschlug, stellte vor dem Spiel die Einzigartigkeit der Partie heraus. Er freue sich natürlich darauf, "viele bekannte Gesichter wiederzusehen", sagte der 32-Jährige.

Hoffenheim zu Beginn passiv

Er sah dann ein RB-Team, das von Beginn an drückte und um die Spielkontrolle bemüht war. Schnell und vertikal spielten die Gastgeber in der Anfangsphase in den TSG-Strafraum, und gleich der erste Torschuss saß. Leihspieler Patrik Schick schirmte den Ball erst stark ab, ehe er überlegt auf Werner durchsteckte, der eiskalt gegen Hoffenheims Schlussmann Oliver Baumann per Beinschuss vollstreckte.

Auch wenn die Gäste nach dem Gegentor etwas mutiger wurden, hatte Leipzig trotzdem die klar bessere Chancen. Erst baggerte Baumann einen Aufsetzer von Werner (20.) aus rund 18 Metern ins Toraus, ehe der Keeper nach der anschließenden Ecke gegen Dayot Upamecano und Emil Forsberg (beide 21.) klären musste. Werner, der in der ersten Halbzeit an so gut wie jeder gefährlichen Aktion seiner Mannschaft beteiligt war, scheiterte zudem mit weiteren guten Versuchen an TSG-Abwehrmann Kevin Akpoguma (28.) und Baumann (29.).

Hoffenheim gegen Ende der ersten Halbzeit mit ersten Chancen

Erst als sich RB gegen Ende des ersten Durchgangs eine Verschnaufpause nahm, verbuchte Hoffenheim seine ersten Großchancen. Das Team des früheren Nagelsmann-Assistenten Alfred Schreuder beschäftigte die Leipziger in dieser Phase gut und verpasste den Ausgleich nur äußerst knapp, Dennis Geiger (39.) traf frei vor RB-Torwart Peter Gulacsi den Pfosten. Der Schlussmann hatte zuvor selbst unglücklich für Hoffenheims Pavel Kaderabek vorgelegt, der Geiger dann anspielte.

Doch all die Hoffenheimer Hoffnung machte Stefan Posch vorerst zunichte. Der Innenverteidiger griff Werner im Strafraum an die Schulter (51.), Schiedsrichter Deniz Aytekin entschied sofort auf Strafstoß. Nachdem Werner die Elfmeter zuletzt Forsberg überlassen hatte, schnappte er sich nun selbst den Ball und verwandelte sicher in die Mitte des Tores.

Bicakcics Anschlusstreffer fällt zu spät

Der Verlauf war perfekt für das Leipziger Umschaltspiel und RB kam zu weiteren Chancen. Doch Forsbergs (61.) Schlenzer aus elf Metern verfehlte das Tor ebenso knapp wie der des eingewechselten Christopher Nkunku (73.). Sabitzers erfolgreicher Abstauber nach einem Konter war dann letztlich die logische Konsequenz der vielen Leipziger Möglichkeiten. Hoffenheim gab sich zwar nicht auf, doch der Ehrentreffer durch den Rücken von Bicakcic war zu wenig.

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"Wir haben zwar verloren, aber wir waren eigentlich gut im Spiel", so TSG-Torhüter Oliver Baumann. Man hätte genügend Chancen gehabt um ein bis zwei Tore zu erzielen, alles verteidigen könne man eben nicht: "Die sind schon wahnsinnig gut vorne", so Baumann weiter.

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