Vincenzo Grifo von der TSG Hoffenheim (Foto: Imago, DeFodi)

Fußball | Bundesliga TSG Hoffenheim gegen Werder Bremen schon unter Druck

Der Saisonstart verlief für die TSG Hoffenheim und ihren neuen Trainer Alfred Schreuder nicht optimal: Im DFB-Pokal kamen die Kraichgauer gegen den Drittligisten Würzburg erst im Elfmeterschießen weiter, zum Bundesliga-Start unterlagen sie in Frankfurt. Nun sollen gegen Werder Bremen die ersten Punkte her.

Ansonsten droht der TSG ein längerer Verbleib im Tabellenkeller - auch angesichts der schweren Auswärtsaufgabe bei Bayer Leverkusen am dritten Spieltag.

Doch auch die Hanseaten stehen bereits unter Druck. Die Mannschaft von Trainer Florian Kohfeldt verlor das erste Saisonspiel vor heimischer Kulisse mit 1:3 gegen Fortuna Düsseldorf.

Schreuder: "Werder ist eine starke Mannschaft"

Hoffenheims Coach Schreuder rechnet deshalb damit, dass beide Teams das Spiel (Samstag, 15:30 Uhr) offensiv angehen werden. Dabei hat der Niederländer Respekt vor den Hanseaten. "Werder Bremen ist eine sehr starke Mannschaft, die unglücklich ihr Heimspiel verloren hat. Daher denke ich, dass es ein interessantes Spiel werden wird", sagte Schreuder, der seine Mannschaft "dominant und aggressiv" sehen will.

Dauer

Große Vorfreude auf das erste Heimspiel

Für den 46-jährigen Nachfolger des jahrenlangen TSG-Erfolgstrainers Julian Nagelsmann ist die Partie gegen Bremen das erste Pflichtspiel im heimischen Stadion. Seine Vorfreude ist groß: "Ich freue mich enorm auf das erste Heimspiel. Wir wollen eine gute Leistung zeigen, denn wir spielen ja auch für unsere Fans im Stadion."

Dauer

Personell sieht es für Hoffenheim gut aus. Lediglich Andrej Kramaric wird wegen seiner Knieprobleme nicht gegen Werder Bremen dabei sein, wie Schreuder bestätigte. Zudem seien "Benjamin Hübner ebenso wie Steven Zuber fraglich, der Rest des Kaders ist einsatzfähig".

Klimaneutrale Bundesliga-Partie

Ab dem Spiel am Samstag werden die Partien in Sinsheim endgültig klimaneutral sein. Auch die Anreise des Gegners und der Schiedsrichter werden durch ein Aufforstungs-Programm in Uganda ausgeglichen.

STAND