Die Spieler des SC Freiburg bejubeln den Führungstreffer in Hoffenheim (Foto: Imago, Michael Weber)

Fußball | Bundesliga Freiburg mit deutlichem Auswärtssieg in Hoffenheim

Überraschung am vierten Bundesliga-Spieltag: Der SC Freiburg setzte sich im baden-württembergischen Duell bei der TSG Hoffenheim deutlich mit 3:0 (2:0) durch.

Christian Günter (11. Minute), Jannik Haberer (38.) sowie Nils Petersen sorgten für den verdienten Auswärtserfolg für die Mannschaft von Trainer Christian Streich. Die Breisgauer liegen mit nun neun Zählern auf Rang drei - noch vor dem FC Bayern. Vor dem Sport-Club rangieren nur RB Leipzig und Borussia Dortmund. Hoffenheim muss sich als Tabellen-13. (vier Zähler) nach unten orientieren.

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"Das ist für uns etwas Schönes, etwas Besonderes. Auch für die Fans, die uns begleitet haben",, freute sich der Freiburger Günter gegenüber SWR Sport über den Auswärtserfolg seiner Mannschaft.

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Kevin Vogt ärgert sich über die Heimpleite

Auf Hoffenheimer Seite ärgerte sich Innenverteidiger Kevin Vogt: "Der letzte Bisds hat uns heute gefehlt. Das, was uns zuletzt in Leverkusen stark gemacht hat, haben wir heute vermissen lassen. Und dann verlierst du eben Zuhause gegen Freiburg."

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Lange Durststrecke beendet

Freiburg, das zuvor nur eines der zurückliegenden elf Spiele gegen die TSG gewonnen hatte, profitierte vor allem von seiner mannschaftlichen Geschlossenheit. Den bisher letzten Sieg im Kraichgau hatten die Freiburger vor neun Jahren gefeiert.

Grifo darf nicht auflaufen

Vor der Partie hatte SC-Trainer Christian Streich betont, dass er wegen der besonderen Klausel beim Transfer von Mittelfeldspieler Vincenzo Grifo keinen Groll gegen die TSG hegt. Grifo war unlängst für sieben Millionen aus Hoffenheim nach Freiburg zurückgekehrt - der 26-Jährige durfte wegen einer vertraglich fixierten "Sperre" aber nicht auflaufen.

Vor 29.395 Zuschauern bestimmten die Hoffenheimer, die ohne den kroatischen Vize-Weltmeister Andrej Kramaric sowie Rekord-Neuzugang Diadie Samassekou auskommen mussten, zunächst das Geschehen. Den Treffer erzielten aber die Freiburger, bei denen Neu-Nationalspieler Luca Waldschmidt nur auf der Bank saß. Günter ließ bei seinem Tor sowohl TSG-Kapitän Kevin Vogt als auch den Hoffenheimer Torwart Oliver Baumann schlecht aussehen. Kurz darauf vergab Pavel Kaderabek die Chance zum Ausgleich (15.), auf der anderen Seite hatte Lucas Höler (19.) den zweiten Freiburger Treffer auf dem Fuß - die Partie war in dieser Phase äußerst unterhaltsam.

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Hopp winkt frustriert ab

Nach einer knappen halben Stunde hatten die Freiburger zunächst Pech, dass Nils Petersen bei seinem vermeintlichen Tor knapp im Abseits stand (29.). Wenig später verhinderte SC-Torhüter Alexander Schwolow mit einer Parade gegen den Distanzschuss von Sebastian Rudy den Ausgleich (30.). Vier Minuten danach setzte Kaderabek einen Kopfball knapp neben das Freiburger Tor. Wesentlich besser machte es Haberer auf der Gegenseite bei seinem überlegten Abschluss. TSG-Mehrheitseigner Dietmar Hopp winkte nach dem zweiten Gegentor frustriert ab und verschwand in seiner Loge.

Gleich zu Beginn der zweiten Hälfte setzte der neue Hoffenheimer Trainer Alfred Schreuder voll auf Offensive und brachte in Neuzugang Jürgen Locadia einen dritten Stürmer. Die Maßnahme des Nachfolgers von Julian Nagelsmann brachte nichts, die Freiburger Defensive ließ kaum etwas zu. Dazu überzeugten die Gäste in der Offensive. Schon vor dem Treffer Petersens waren die zielstrebigen Freiburger die gefährlichere Mannschaft. Die Hoffenheimer offenbarten dagegen in allen Mannschaftsteilen große Schwächen. 20 Minuten vor Schluss brachte Schreuder in Robert Skov sogar einen vierten Angreifer. Streich wechselte Waldschmidt in der 76. Minute ein.

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