Trainer Alfred Schreuder von der TSG Hoffenheim (Foto: Imago, Pressefoto Baumann)

Fußball | Bundesliga Hoffenheims "Mini-Krise" hält an - Coach Alfred Schreuder fordert Verstärkungen

Auf fünf Bundesliga-Siege in Serie folgten die TSG Hoffenheim vier Spiele ohne dreifachen Punktgewinn. Nach der 2:4-Heimpleite gegen den FC Augsburg forderte TSG-Trainer Alfred Schreuder Verstärkungen in der nächsten Transferperiode.

Der niederländische Coach sieht dabei vor allem im Angriff Bedarf. "In der Box fehlt uns die Qualität. Da brauchen wir noch ein, zwei Spieler, die die Übersicht bewahren", sagte Schreuder nach dem 2:4 (1:1) zum Auftakt des 15. Spieltags gegen den FC Augsburg.

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Philipp Max (11. und 51. Minute/Foulelfmeter), Frederik Jensen (56.) und Iago (85.) erzielten vor 23.309 Zuschauern in Sinsheim die Tore für den FCA. Robert Skov glich zwischenzeitlich für die TSG aus (14.), Jürgen Locadia (80.) gelang in der Schlussphase nur der kurzfristige Anschluss.

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"Zu einfache Gegentore"

Für die Kraichgauer das vierte sieglose Spiel in Folge. Dementsprechend war die Stimmungslage nach der Partie. "Wir sind sehr enttäuscht. Eigentlich haben wir es mit dem Ball gut gemacht, im letzten Drittel war Augsburg jedoch besser. Die Gegentore waren dann zu einfach", analysierte Schreuder. Mittelfeldspieler Sebastian Rudy stieß ins gleiche Horn. "Wir haben die Dinger vorne nicht gemacht. Wir haben hinten vier Fehler gemacht und vier Dinger gekriegt", sagte er bei DAZN, hob aber auch die positiven Aspekte hervor: "Bis auf die Chancenauswertung war das ein sehr gutes Spiel von uns."

Eben damit diese künftig besser wird, wünscht sich Schreuder im Winter neue Angreifer. Er stehe täglich mit Sportchef Alexander Rosen im Austausch. Konkrete Namen möglicher Neuverpflichtungen nannte der Coach allerdings nicht. "Das müssen wir sehen. Wir werden nur etwas machen, wenn es uns stärker macht, sonst nicht", so der Nachfolger von Julian Nagelsmann.

Tabellarische Lage noch entspannt

Durch die Niederlage gegen den FCA haben die Kraichgauer nur einen Punkt aus den zurückliegenden vier Spielen geholt. Alarm schlägt bei der TSG, die dank zuvor fünf Siegen in Serie 21 Punkte auf dem Konto hat, aber niemand. "Wir bleiben ruhig", sagte Schreuder: "Natürlich ist noch Luft nach oben. Aber wir machen viele Sachen sehr gut."

REDAKTION
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