Alfred Schreuder im Spiel gegen Augsburg (Foto: Imago, imago images/Michael Weber)

Fußball | Bundesliga Nächste Enttäuschung für Hoffenheim: 2:4 gegen den FC Augsburg

Der Hoffenheimer Negativtrend setzt sich fort: Gegen effektive Augsburger gab es für die Schreuder-Elf nichts zu holen. Damit verloren die Kraichgauer drei der letzten vier Spiele.

Eine ideenlose TSG 1899 Hoffenheim hat ihren Fans die nächste Heimpleite beschert. Die Mannschaft von Trainer Alfred Schreuder unterlag am Freitagabend in der Fußball-Bundesliga dem FC Augsburg verdient mit 2:4 (1:1). Damit sind die Kraichgauer nun seit vier Partien sieglos und haben den Anschluss an die Spitzengruppe der Tabelle verloren.

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Philipp Max (11. und 51. Minute/Foulelfmeter), Frederik Jensen (56.) und Iago (85.) erzielten vor 23.309 Zuschauern in Sinsheim die Tore für die Gäste aus Augsburg. Robert Skov glich zwischenzeitlich für die TSG aus (14.), Jürgen Locadia (80.) gelang in der Schlussphase nur der kurzfristige Anschluss.

Schlechte Defensive und mangelnde Chancenverwertung

TSG-Coach Alfred Schreuder zeigte sich nach der Partie vor allem von der schwachen Defensivleistung und der schlechten Chancenverwertung seines Teams enttäuscht. "Die ersten drei Gegentore haben wir her geschenkt. Das haben wir selbst schlecht gemacht", analysierte Schreuder. Aber nicht nur in der Defensive hatten die Kraichgauer ihre Probleme: "Wir haben sechs, sieben Mal aufs Tor geschossen und machen die Tore einfach nicht."

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Negativtrend geht weiter

Die Hoffenheimer hatten in dieser Spielzeit bereits zuvor drei deftige Heimniederlagen kassiert (0:3 gegen Borussia Mönchengladbach und SC Freiburg, 1:5 gegen FSV Mainz 05) und zuletzt nur 1:1 gegen Fortuna Düsseldorf gespielt.

Die TSG bemühte sich von Beginn an darum, das Spiel zu kontrollieren, tat sich jedoch schwer, Lücken zu finden. Die Augsburger agierten über weite Strecken gnadenlos effektiv und brachten mit ihrem schnellen Umschaltspiel die Hoffenheimer Abwehr immer wieder in Bedrängnis. Mit der ersten gefährlichen Aktion gingen die Augsburger in Führung. Nach einem Einwurf verlängerte Hoffenheims Florian Grillitsch unfreiwillig den Ball auf FCA-Stürmer Niederlechner. Der passte auf Max (11.), der ohne Mühe traf. Doch die Kraichgauer zeigten sich unbeeindruckt und kombinierten sich drei Minuten später zum Ausgleich, den Skov mit einem satten Schuss markierte. In der Folgezeit erarbeiteten sich die Hoffenheimer immer größere Spielanteile, die Gäste stellten ihre Offensivbemühungen fast ein. Doch die TSG schaffte es nicht, zu klaren Chancen zu kommen.

Augsburger Effektivität setzt sich durch

In Hälfte zwei setzte sich die Effektivität der Augsburger durch: Kevin Akpoguma foulte Niederlechner im Strafraum, Max (51.) verwandelte sicher. Schon fünf Minuten später nutzten die Augsburger einen Fehler von Ihlas Bebou. Erneut war es Niederlechner, der am schnellsten schaltete, und Jensen einsetzte. Der Finne vollendete zu seinem ersten Bundesliga-Treffer. Die Hoffenheimer Fans reagierten sauer auf die harmlose Vorstellung ihrer Mannschaft mit "Wir wollen euch kämpfen sehen!"-Rufen. Zum Schluss brachte Trainer Schreuder in Locadia und Christoph Baumgartner zwei weitere Offensivkräfte. Die Maßnahme wirkte: Locadia verkürzte per Kopf. Hoffenheims Hoffnung währte nur kurz: Iago stellte den alten Abstand wieder her.

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REDAKTION
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