Julian Nagelsmann (Foto: Imago, imago/Uwe Kraft)

Bundesliga | TSG 1899 Hoffenheim Der entspannte Nagelsmann und das Weihnachtsspiel

1899 Hoffenheims Trainer Julian Nagelsmann sieht die Ansetzung von Bundesliga-Spielen kurz vor Weihnachten völlig gelassen. Es gehe einem Fußballprofi nicht so schlecht. Der könne ruhig mal kurz vor Heiligabend spielen.

"Meines Wissens haben die meisten Geschäfte am 24. bis zwölf oder zwei Uhr offen. Es gibt sicher die eine oder andere Dame, die im Müller arbeitet und auch gerne zur Familie fliegt", sagte der Coach am Donnerstag in Zuzenhausen. Die Hoffenheimer spielen am 23. Dezember um 18:00 Uhr gegen Mainz 05 und bestreiten damit das letzte Liga-Spiel des Jahres.

Direkt unter den Weihnachtsbaum

"Ich glaube, so schlecht geht es dem Fußballprofi an sich nicht, der kann auch am 23. mal spielen", sagte Nagelsmann. Der 31-Jährige verglich die Situation der Profis mit seinen alten Kumpels, die in den Handwerksberufen auch am 24. noch bis zum Nachmittag arbeiten. "Die gehen direkt unter den Weihnachtsbaum. Die kriegen es auch hin, also werden wir es auch hinkriegen", sagte der Trainer. Für ihn sei es ärgerlich, dass die TSG den letzten Termin im alten und den ersten Termin im neuen Jahr habe: "Da gehen einem zwei Tage ab, was Pause und Vorbereitung angeht."

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Erst einmal aber muss Champions-League-Teilnehmer Hoffenheim am Samstag (15:30 Uhr) gegen den FC Augsburg ran. Für diese Partie fehlt Florian Grilitsch, der bei den Kraichgauern in der Mittelfeldzentrale gesetzt war. "Die Streckersehne im Zeh ist gerissen, ich gehe mal von einer Ausfallzeit von drei Wochen aus", sagte Trainer Julian Nagelsmann. "Das ist ganz kompliziert, das hat etwas mit Anatomie und Physik zu tun", beschrieb Nagelsmann die Verletzung.

Ende der Englischen Wochen

Für die Kraichgauer enden mit dem Augsburg-Spiel kräftezehrende Englische Wochen mit Begegnungen im Drei-Tage-Rhythmus. "Morgen können wir in Sachen Rotation natürlich mehr Risiko gehen, da wir nächste Woche kein Spiel bestreiten müssen", erklärte Nagelsmann. Seine Vielspieler auf dem Flügel, Nico Schulz und Pavel Kaderabek, könnte der Trainer so noch einmal aufbieten, bevor die Länderspielpause der TSG eine kleine Verschnaufpause bringen soll.

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