Reiss Nelson (Foto: Imago, Oliver Zimmermann;)

Bundesliga | TSG 1899 Hoffenheim Hoffenheim beschert Nagelsmann gegen Hertha 50. Sieg

1899 Hoffenheim kommt im Saison-Endspurt immer besser in Schwung. Das Team von Trainer Nagelsmann ist nach dem 2:0 gegen die Hertha nun schon Sechster.

Nadiem Amiri (29.) und der eingewechselte Reiss Nelson (76.) nach einer Videobeweis-Entscheidung erzielten die Tore für die hoch überlegenen Gastgeber.

Der 31 Jahre junge Hoffenheimer Coach und künftige Cheftrainer von RB Leipzig feierte vor 28.010 Zuschauern seinen 50. Sieg im Oberhaus. Zudem blieb sein Team im fünften Spiel in Serie ungeschlagen.

Hoffenheim lässt anfangs viel liegen

Die Gäste legten gleich zu Beginn den Rückwärtsgang ein, kamen aber kaum hinterher gegen angriffsfreudige Hoffenheimer. Der ungarische Sturmtank Adam Szalai hatte alleine in den ersten acht Minuten drei große Möglichkeiten.

Einmal rettete zudem Keeper Rune Jarstein gegen Amiri - die Hertha-Spieler wussten kaum, wo ihnen der Kopf stand. So verpuffte der Anfangsschwung der TSG, die wie so oft in dieser Saison bei der Chancenverwertung schluderte.

Pech hatte dann das Nagelsmann-Team, dass Schiedsrichter Martin Petersen ein Szalai-Tor nicht anerkannte. Dabei stand der Stürmer nicht im Abseits. Bei den Berlinern war Kapitän Salomon Kalou der einzige, der ab und zu Richtung Hoffenheim Tor etwas bewegte.

Amiri bringt die Führung

Mit Hilfe des Innenpfostens erzielte dann U21-Europameister Amiri das hochverdiente 1:0. Erst danach besann sich Hertha darauf, dass es auch mal in die andere Richtung gehen könnte. Bei einem platzierten Freistoß von Plattenhardt wehrte TSG-Torhüter Oliver Baumann den Ball aber ab. Nach nur elf Punkten in der Rückrunde und angesichts der Personalmisere war das Selbstvertrauen der Berliner sichtlich angeknackst. Dennoch gestalteten die Gäste den zweiten Durchgang etwas ausgeglichener, nachdem sie sich weiter sortiert hatten.

Joker Nelson machte dann alles klar, als Referee Petersen nach einem Videobeweis das Tor des Engländers zum 2:0 doch gab. Für einen ganz klaren Sieg wie zuletzt gegen Leverkusen (4:1) und in Augsburg (4:0) fehlte Hoffenheim die letzte Zielstrebigkeit.

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