Hazard (Foto: Imago, Jan Huebner/Bremes;)

Bundesliga | TSG 1899 Hoffenheim Hoffenheimer Nullnummer gegen Gladbach

Die TSG Hoffenheim ist zuhause gegen Borussia Mönchengladbach nicht über ein torloses Unentschieden hinausgekommen.

Vor 30.150 Zuschauern in der ausverkauften Rhein-Neckar-Arena gehörten die ersten Minuten klar den Gastgebern, die sich unter der Woche mit einem 1:2 beim englischen Meister Manchester City in der Champions League von der europäischen Bühne verabschiedet hatten.

Die TSG wirkte spielfreudig und strukturiert, während den Gladbachern zu Beginn noch die Ordnung fehlte. Nach knapp 20 Minuten erlangten die Gäste jedoch mehr und mehr ihre defensive Stabilität wieder. Dies führte dazu, dass die Hoffenheimer Angriffslust kontinuierlich abflachte und die Torchancen von Pavel Kaderabek (3.) sowie Joelinton (16.) vorerst die einzigen gefährlichen Abschlüsse für die Kraichgauer blieben.

Dauer

Auf der anderen Seite waren lange Bälle das Mittel der Gladbacher, um das eng gestaffelte Hoffenheimer Mittelfeld zu überwinden. Der vornehmlich gesuchte Adressat war Thorgan Hazard - der Belgier besaß nach solch einem Zuspiel über 30 Meter auch die beste Chance der Fohlen im ersten Durchgang (24.).

Hoffenheim besser

Zu Beginn des zweiten Durchgangs entwickelte sich ein munteres Spiel, weil nun auch endlich die Gäste mit mehr Drang nach vorne agierten. Zentrale Figur war dabei häufig Hazard, der vor seinem vermeintlichen Führungstreffer (49.) allerdings knapp im Abseits stand.

Noch einen Tick offensiver ausgerichtet waren aber weiter die Hoffenheimer, bei deren Angriffen - meistens über die Flügel - sich phasenweise vier oder fünf Spieler im Strafraum postierten. Nach einer scharfen Flanke von Kerem Demirbay (65.) verpassten gleich mehrere TSG-Akteure den Ball und somit die Führung, als letzter der auffällige Kaderabek.

Joelintons Pfostentreffer fiel in die stärkste Phase der Hoffenheimer, in der Trainer Julian Nagelsmann in Adam Szalai und Ishak Belfodil zwei neue Offensivkräfte brachte.

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