1899-Hoffenhein-Trainer Julian Nagelsmann outete sich als Gladbach-Fan (Foto: SWR, Pressefoto Rudel/Robin Rudel)

Bundesliga | 1899 Hoffenheim Kann 1899 Hoffenheim die Negativ-Serie beenden?

Seit fünf Pflichtspielen ist 1899 Hoffenheim sieglos. Das soll sich am Samstag ändern: Gegen Mönchengladbach will die TSG endlich wieder einen Sieg landen.

Die TSG 1899 Hoffenheim glaubt trotz ihrer Negativ-Serie an eine Chance gegen den Tabellenzweiten Borussia Mönchengladbach. Nach dem Aus in der Champions League kann der einstige Dorfclub ein Erfolgserlebnis auch dringend benötigen. Ein Positives habe das Ausscheiden, sagte Trainer Julian Nagelsmann: Man könne sich nun vollends auf die Bundesliga konzentrieren. "Es ist kein großes Geheimnis, dass es leichter ist, auf nur einer Hochzeit zu tanzen."

Mit 22 Punkten belegt die TSG derzeit Platz sieben. Der Rückstand auf den Rivalen beträgt vor dem Duell an diesem Samstag (15.30 Uhr) sieben Punkte. "Tabellarisch wäre ein Dreier morgen sehr, sehr wichtig. Und ich weiß auch, dass meine Mannschaft absolut in der Lage ist, Gladbach zu schlagen", sagte Nagelsmann am Freitag.

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Nagelsmann outet sich als Gladbach-Fan

Dass der 31-Jährige eine hohe Meinung von dem Team von Trainer Dieter Hecking hat, ist kein Geheimnis. "Gladbach ist eine meiner Lieblingsmannschaften in der Bundesliga, eine außergewöhnlich gute Mannschaft", sagte Nagelsmann. Beide Teams hätten Spaß an der Offensive. Gerade deshalb gehe er davon aus, dass es ein attraktives Spiel werden wird. Die Gesamtbilanz ist bei sieben TSG-Siegen, sechs Gladbacher Erfolgen und sieben Remis fast ausgeglichen.

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Das Bundesliga-Heimspiel werden die Hoffenheimer allerdings ohne Dennis Geiger und Nadiem Amiri bestreiten. Der Trainer gönnt dem lange verletzten Duo nach dem Champions-League-Einsatz am Mittwoch eine Pause. "Sie sollen langsam wieder herangeführt und aufgebaut werden, da sie noch ein paar Meter zu alter Form zu gehen haben", begründete Nagelsmann seine Entscheidung. Fraglich ist der Einsatz von Florian Grillitsch und Andrej Kramaric, die angeschlagen vom Champions-League-Spiel bei Manchester City (1:2) zurückgekehrt sind. "Ein paar Nachwehen gibt es nach so einem Spiel immer", erklärte Nagelsmann. Er sei optimistisch und gehe davon aus, dass sie dennoch dabei sind.

Hoffenheims Gier auf die Champions League

Die Hoffenheimer wollen unbedingt wieder zurück in die Königsklasse, auch wenn Nagelsmann nächste Saison dann als neuer Trainer von RB Leipzig nicht mehr da ist. "Jetzt sind wir wieder auf Schlagdistanz und müssen einfach alles in die letzten drei Spiele dieses Jahr legen", forderte Sportchef Alexander Rosen vor den Partien gegen die Borussia sowie bei Werder Bremen und gegen den FSV Mainz 05.

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