Mike Wunderlich im Trikots des FCK (Foto: IMAGO, Imago Images / Jan Hübner)

Fußball | 2. Bundesliga

Ex-FCK Profi Wunderlich: "Die Bundesliga hat Kaiserslautern verdient"

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Während sich der 1. FC Kaiserslautern im türkischen Belek auf den Rest der Saison vorbereitet, schwärmt der im Dezember nach Köln gewechselte Mike Wunderlich immer noch von seinem Ex-Klub, der für ihn die Bundesliga gehört.

Wunderlich, der sich vor Weihnachten überraschend seinem Heimatverein Viktoria Köln angeschlossen hatte, schwärmte in einem Interview vom Flair am Betzenberg. "Ich habe Jungs kennengelernt, die zu echten Freunden wurden. Dieser Verein ist der Wahnsinn. Wenn ich da nur an den Aufstieg denke - unglaublich! Das haben manche Vereine nicht erlebt, wenn sie Deutscher Meister werden", sagte Wunderlich im Gespräch mit "Reviersport".

Ob für den FCK denn angesichts von Tabellenplatz vier auch der Durchmarsch von der 3. Liga in die Bundesliga drin sei? "Ich gönne es dem Verein und den Jungs vom ganzen Herzen. Ich habe dort eine geile Zeit verbracht", so Wunderlich. "Kaiserslautern ist vom FCK besessen, eine super Stadt mit einem fantastischen Klub, der die Bundesliga verdient hat. Oder besser gesagt: Die Bundesliga hat Kaiserslautern verdient".

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Wunderlich war mit sportlicher Situation beim FCK unzufrieden

Dass er selbst nicht mehr Teil der Erfolgsmannschaft ist, lag an der fehlenden sportlichen Perspektive für die Restrunde. "Ich war unzufrieden, dass ich nach zehn Spielen aus der ersten Elf geflogen bin. Wir haben gepunktet und ich habe ordentlich gespielt, wie ich finde. Deshalb wusste ich auch nicht, warum ich plötzlich auf der Bank saß. Es war eine unbefriedigende Situation für mich", sagte Wunderlich.

Er wolle das letzte halbe Jahr seiner Karriere nicht auf der Bank sitzen. "Ich fühle mich topfit und will viel spielen. Bei Viktoria Köln sehe ich einfach die größere Chance auf viel Spielzeit als in Kaiserslautern", sagte Wunderlich, der im Dezember mit seinem Wechselwunsch an die FCK-Verantwortlichen herangetreten war.

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FCK: Hengen bedauerte Wunderlichs Abschied

"Wir hätten ihn als Spieler, aber auch als Persönlichkeit gerne gehalten, aber wir respektieren seinen Wunsch. Mike hat sich immer hochprofessionell verhalten und wird als Teil der Aufstiegsmannschaft immer ein verdienter Spieler des 1. FC Kaiserslautern bleiben. Für seine weitere Karriere und für seine Familie wünschen wir Mike alles Gute“, hatte FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen im Dezmeber.

Wunderlich war in der Saison 2021/2022 an den Betzenberg gewechselt und gehörte zu den prägenden Figuren des FCK-Aufschwungs, der in Tabellenplatz vier zur Winterpause in der 2. Bundesliga seinen vorläufigen Höhepunkt erreicht hat. In der laufenden Saison hatte der 36 Jahre alte Offensivspieler noch 15 Spiele für den FCK absolviert, in denen er vier Tore erzielte.

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