Dirk Schuster beim Auswärtsspiel gegen den SV Sandhausen. (Foto: picture-alliance / Reportdienste, picture alliance / foto2press | Oliver Zimmermann)

Fußball | 2. Bundesliga

FCK-Coach Dirk Schuster: "Ich bin Fan der Fans"

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Marcel Fehr

Nach dem 0:0 gegen den SV Sandhausen kam FCK-Trainer Dirk Schuster direkt ins Studio von SWR Sport. Mit Moderatorin Désirée Krause sprach er über das Spiel und seine Pläne mit den Roten Teufeln.

Obwohl den Roten Teufeln gegen den SV Sandhausen der Lucky Punch für einen Sieg fehlte, sei das "Glas absolut halb voll", so Schuster. Ohne Gegentreffer, aber mit einer soliden zweiten Halbzeit und einem Punkt im Gepäck, reiste der FCK-Trainer mit guter Laune ins SWR-Sportstudio: "Ich denke, dass wir da in der Entwicklung einen Schritt weiter gekommen sind."

Ordentlicher Saisonstart für Schuster

Schuster ist zufrieden mit seiner Mannschaft. Der Verein habe sich über Jahre durch die 3. Liga kämpfen müssen, obwohl er eigentlich in die Bundesliga gehöre, erklärte der FCK-Coach.

"Die Zeit in der dritten Liga hat uns alle sehr geerdet, sehr demütig gemacht. Auch wenn viele von höheren Zielen träumen, sollten wir bodenständig bleiben."

Obwohl man noch zum größten Teil mit der Drittligamannschaft auf dem Platz stehe, schlägt sich seine Truppe wacker, lobte Schuster. Die Mannschaft habe das Potenzial, jedem Gegner in der 2. Liga gefährlich zu werden.

Fankultur begeistert Schuster

Über 7.000 Fans hatten den FCK beim Spiel gegen den SV Sandhausen unterstützt. Schuster ist überwältigt von der Fankultur der Roten Teufel: "Was hier bei uns im Stadion und in den fremden Stadien abgeht, das hab ich in dieser Form noch nicht erlebt."

"Ich bin mittlerweile ein Fan der Fans geworden."

Für Schuster ist klar, dass die Anhänger nicht nur für Stimmung sorgen. Sie helfen der Mannschaft ihre Leistung abzurufen, sorgen laut Schuster für den nötigen Schub in der Schlussphase des Spiels.

Klassenerhalt oberstes Ziel

Obwohl sich Schuster sicher ist, dass der FC Kaiserslautern langfristig wieder in die erste Liga gehört, möchte er die Bodenhaftung nicht verlieren. Man spiele jetzt gegen Mannschaften, die seit vielen Jahren in der 2. Liga sind. Als Aufsteiger müsse man demütig bleiben.

"Es greifen noch nicht alle Rädchen ineinander"

Das Potenzial der Mannschaft sei noch nicht ausgeschöpft, so Schuster. Durch die kurzfristigen Transfers fehle es noch an Routine: " Es greift noch nicht alles ins andere."

"Wir sind auf einem guten Weg und werden diesen gnadenlos weiter bestreiten, auch wenn mal ein Rückschlag kommt."

Mit Demut Schritt für Schritt nach oben

Die Marschroute der kommenden Jahre hat Schuster für den FCK schon festgelegt: Zuerst in der 2. Liga etablieren, dann Schritt für Schritt nach oben wandern, um am Ende die erste Liga anzugreifen. Die Weichen sind gelegt, mit den Transfers von Geschäftsführer Thomas Hengen ist Schuster vollauf zufrieden: "Dafür gibt es zehn von zehn Punkten."

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