Ragnar Ache bleibt beim 1. FC Kaiserslautern der Torschütze vom Dienst. Beim 1:1 (1:1) im Südwestduell der 2. Bundesliga beim Karlsruher SC erzielte der 25 Jahre alte Stürmer bereits sein fünftes Saisontor im sechsten Spiel.
Gemischte Gefühle bei Ragnar Ache
"Ich freue mich schon über den Punkt, aber es ist ein gemischtes Gefühl. In den ersten 15 bis 20 Minuten waren wir voll da, danach haben wir das Spiel etwas weggegeben", sagte Ache nach dem Schlusspfiff.
Fußball | 2. Bundesliga "Leistungsgerecht": 1:1 geht für KSC und FCK "in Ordnung"
In der 2. Bundesliga haben sich der Karlsruher SC und der 1. FC Kaiserslautern ein packendes Südwest-Duell geliefert. Ache brachte die Lauterer dabei bereits nach fünf Minuten in Führung, Wanitzek glich per Strafstoß zum "leistungsgerechten" 1:1 kurz vor der Pause aus. Die Stimmen zum Spiel.
Ache trifft erstmals mit dem Fuß
Es lief die 5. Spielminute, als Richmond Tachie auf die rechte Seite zu Kapitän Jean Zimmer spielte. Dieser flankte den Ball in den Strafraum, Ache war einen Tick früher am Ball als Karlsruhes Verteidiger Marcel Franke und erzielte die frühe Führung für den FCK. Nachdem Ache seine vier Saisontore zuvor alle per Kopf gelungen waren, traf der Ex-Frankfurter nun erstmals mit dem Fuß.
"Heute haben wir unter dem Strich wieder einen Punkt mitgenommen. Man hat gesehen, dass wir auch punkten können, selbst wenn wir nicht so gut spielen", resümierte der Angreifer.
KSC gleicht nach Ache-Führung per Elfmeter aus
Dass es für Kaiserslautern nicht für den vierten Sieg in Folge reichte, war vor allem einer Karlsruher Druckphase zwischen der 30. und 45. Minute geschuldet: Die nutzte Marvin Wanitzek per Foulelfmeter praktisch mit dem Pausenpfiff zum 1:1. In der zweiten Halbzeit sahen die 33.000 Zuschauer im ausverkauften Wildparkstadion bei schwierigen Platzverhältnissen dann ein biederes Südwestderby mit nur noch wenigen klaren Chancen auf beiden Seiten.
FCK-Trainer Dirk Schuster zeigte sich mit dem Punktgewinn zufrieden. "Wir haben ein sehr intensives Spiel gesehen, in dem beide Klubs an die Grenze gegangen sind. In der ersten Hälfte hatten wir die klareren Chancen, der KSC dafür mehr Spielanteile", sagte der 55 Jahre alte frühere KSC-Profi. "In der zweiten Halbzeit haben wir dann einigermaßen dominant agiert, ohne jedoch die ganz großen Chancen zu haben. Das 1:1 geht völlig in Ordnung und wir können mit dem Punkt gut leben."
Julian Krahl aktuell vor Andreas Luthe
Im FCK-Tor hatte Julian Krahl erneut den Vorzug vor Routinier Andreas Luthe erhalten. Schuster ließ sich nach dem Schlusspfiff allerdings immer noch kein klares Statement zur Torhüterdebatte entlocken. Er betonte, in dieser Frage weiter von Woche zu Woche entscheiden zu wollen.
"Ja, das ist ungewöhnlich. Aber wenn man zwei so qualitativ gute Torhüter hat, darf sich im Training keiner ausruhen, sonst ist der andere sofort da", erklärte er. "Julian hat das Momentum derzeit auf seiner Seite, Andi wird den Platz aber nicht kampflos preisgeben."