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Der 1. FC Kaiserslautern befindet sich in der dritten Liga immer noch in Abstiegsgefahr. Trotzdem überwiegt der Optimismus, nach der kurzen Winterpause im neuen Jahr durchstarten zu können.

Der letzte Eindruck bleibt und deshalb sind die Akteure beim FCK positiv gestimmt in die Weihnachtspause gegangen. Denn der 2:0-Auswärtssieg gegen KFC Uerdingen war ein wichtiges Signal zum richtigen Zeitpunkt. Darauf lässt sich aufbauen. "Man hat gemerkt, dass die Jungs dadurch Selbstbewusstsein tanken konnten, dass das gut getan hat. Der Eindruck im Training ist jetzt, dass sie alle mit Freude wieder dabei sind", sagt FCK-Trainer Jeff Saibene.

Noch viele Punkte in der 3. Liga zu vergeben

Natürlich ist auch Saibene klar, dass die Ausgangsposition noch immer schwierig ist. Tabellenplatz 15 bedeutet, dass die Abstiegsgefahr weiter über dem Betzenberg schwebt, zumal die Mannschaften dahinter noch Nachholspiele haben und am FCK vorbeiziehen könnten. Aber der Luxemburger dreht es ins Positive: "Es bleiben noch so viele Spiele und über 60 Punkte sind noch zu vergeben. Wir starten jetzt neu mit viel Mut ins neue Jahr und schauen, was sich ergeben wird."

Verstärkung in der Offensive geplant

Der 52-Jährige möchte die kurze Vorbereitungsphase bis zum ersten Pflichtspiel am 9. Januar gegen Viktoria Köln mit einem nun etwas verkleinerten Kader angehen. "Im Moment gibt es keine Anzeichen, dass sich die Mannschaft, was Abgänge betrifft, noch verändert. Es gibt derzeit keine Anfragen für einen Spieler oder Abwanderungsgedanken eines Akteurs", sagt Saibene. Das könnte sich aber ändern, wenn der FCK sich selbst auf einigen Positionen noch verstärkt. Denn was Neuzugänge betrifft, befindet sich Saibene weiter im engen Austausch mit Lauterns Sportdirektor Boris Notzon. "In der Winterpause ist es zwar immer schwer, aber wir müssen sehen, was machbar ist. Wenn wir etwas machen, dann wird es in der Offensive sein", betonte Saibene.

Schritt für Schritt aus dem Tabellenkeller

Auch Kapitän Carlo Sickinger glaubt, dass die Mannschaft gut aufgestellt ist, um sich im neuen Jahr zu steigern. In die Planungen für Neuzugänge will er sich nicht einmischen, aber die Eindrücke beim ersten Training stimmen auch ihn zuversichtlich. "Wir müssen das positive Gefühl nach dem Sieg gegen Uerdingen mitnehmen und uns in der kurzen Zeit gut vorbereiten, so dass wir zum Spiel gegen Köln dann bei 100 Prozent sind", beschreibt er die Aufgabe für die nächsten Tage. Er sieht die Sache aber auch realistisch und weiß, dass der Weg aus dem Tabellenkeller mühsam werden kann: "Ich möchte jetzt noch nicht nach oben schielen, denn da ist der Abstand jetzt noch zu groß und unsere Leistung noch zu schlecht. Erstmal müssen wir uns nach hinten absichern und auf einen sicheren Platz steigern", gibt Sickinger die eher bescheidene Marschroute vor.

In der kurzen Vorbereitung bestreiten die Roten Teufel zwei Testspiele. Am 5. Januar sind die Regionalligisten FSV Frankfurt und SV Elversberg zu Gast in Kaiserslautern. In den Partien soll der gesamte Kader vor dem Pflichtspielstart Spielpraxis erhalten.

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