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Der 1. FC Kaiserslautern lässt beim 2:2 gegen den FSV Zwickau im Nachholspiel der 3. Liga zwei Punkte liegen. Dabei sorgt vor allem eine Schiedsrichterentscheidung für großen Frust beim FCK.

Durch den späten Ausgleichstreffer der Zwickauer durch Jozo Stanic in der fünften Minute der Nachspielzeit steht der FCK drei Punkte hinter dem ersten Nichtabstiegsplatz. Zuvor hatten Manfred Starke für die Gäste (60.) und Philipp Hercher (64.) sowie Steffen Nkansah per Eigentor (71.) für die Roten Teufel getroffen.

Antwerpen: "Das ist doch keine Rote Karte"

Für Gesprächsstoff sorgte nach Abpfiff jedoch vor allem eine Szene: der Platzverweis für FCK-Profi Anil Gözütok. Der rund 20 Minuten zuvor eingewechselte Mittelfeldmann ging mit hohem Bein in Karatemanier in einen Zweikampf mit Zwickaus Mike Könnecke und traf diesen an der Schulter. Schiedsrichter Patrick Hanslbauer zeigte Gözütok die Rote Karte (76.) - eine völlig korrekte Entscheidung.

Eine Szene, die Marco Antwerpen nach dem Abpfiff auf die Palme brachte. "Das ist doch keine Rote Karte", schimpfte der FCK-Trainer bei MagentaSport: "Er trifft ihn unglücklich und an der Schulter und nicht mal am Kopf, und er macht da eine Showeinlage daraus." Ähnlich bewertete Torschütze Hercher die Situation. "Wahnsinn, das ist keine Rote Karte", sagte der 25-Jährige.

Antwerpen: "Das macht dann schon keinen Spaß mehr"

Auf der Pressekonferenz legte Antwerpen nochmals nach und schoss erneut über das Ziel hinaus. "Wir hatten heute wieder einen auf dem Platz stehen der nicht wollte, dass wir das Spiel gewinnen und greift dann ins Spiel ein", so Antwerpen über Schiedsrichter Hanslbauer. "Das sind die Situationen, die wir im Moment immer tragen müssen. Das macht dann schon keinen Spaß mehr."

Die Entstehung des späten Ausgleichs kommentierte Antwerpen selbstkritisch. "Dass wir das Tor in der Nachspielzeit so nicht kriegen dürfen, wissen wir selbst", sagte der 49-Jährige. Dennoch sei er sicher, dass der FCK den Sieg über die Zeit gebracht hätte, wenn der Platzverweis nicht gewesen wäre.

Schon in der ersten Halbzeit habe sein Team eine gute Vorstellung abgeliefert und "Zwickau vor Probleme gestellt", so Antwerpen. Allerdings habe die Genauigkeit im letzten Drittel gefehlt. Nach der Pause wurde der FCK für die kurzzeitige Passivität durch das 0:1 betraft. "Die Reaktion darauf war überragend", lobte Antwerpen sein Team, das das Spiel anschließend drehte. Ein Sieg blieb dem FCK durch den späten Ausgleich jedoch verwehrt.

FCK richtet den Blick auf das Spiel in Lübeck

In den Ärger über den Platzverweis mischte sich bei den FCK-Akteuren Trotz. "Wir stehen wieder auf und werden am Samstag in Lübeck eine herausragende Leistung bieten", sagte Antwerpen mit Blick auf die kommende Begegnung für die es nur ein Ziel geben kann. "Es hilft nichts. Wir müssen weitermachen und am Samstag die drei Punkte in Lübeck holen", sagte Herrcher.

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