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Mit dem 2:0-Sieg gegen Uerdingen kann der 1. FC Kaiserslautern über den Jahreswechsel vielleicht etwas zur Ruhe kommen, hofft zumindest der Trainer der Roten Teufel.

Die Erleichterung über den dritten Saisonsieg war Jeff Saibene nach dem 2:0 gegen den KFC Uerdingen deutlich anzumerken.

Das können sie sich ja bestimmt vorstellen. Jetzt vor Weihnachten und der Winterpause ist der Sieg fast überlebenswichtig.

FCK-Trainer Jeff Saibene nach dem Sieg gegen Uerdingen

Selbstvertrauen zurückbekommen

Vor dem Spiel hatte er seinem Team nach zwei bitteren Niederlagen und teilweise herber Kritik Mut zugesprochen. Und so versucht, seinen Spielern die Sicherheit zu geben, im Düsseldorfer Stadion mit der richtigen Einstellung zu Werke zu gehen.

Es geht nur über Gespräche. Wir hatten ja nur zwei, drei Tage Zeit gehabt im Training. Da geht es vor allem um Erholung und Regeneration. Sonst haben wir versucht, den Jungs über Gespräche wieder Vertrauen und Freude zurück zu geben.

FCK-Trainer Jeff Saibene vor dem Spiel in Uerdingen

Die Gespräche scheinen ihre Wirkung nicht verfehlt zu haben, denn die Pfälzer überzeugten vor allem in der ersten Halbzeit und machten nach 30 Minuten mit einem Doppelschlag schnell klar, wer den Sieg mehr wollte. Zwar verpassten die Roten Teufel die Vorentscheidung, brachten den Sieg jedoch mit einer Willensleistung nach Hause. Der erfolgreiche Jahresabschluss dürfte aber keinesfalls über eine ganze Reihe von Problemen hinwegtäuschen, die die Roten Teufel während der laufenden Saison schon hatten. Dies betonte auch Saibene nach dem 2:0-Sieg beim in Düsseldorf ausgetragenen Spiel gegen Uerdingen.

So können wir wenigstens mit etwas Moral in die kurze Pause gehen. Das gibt uns Mut. Wir sind aber weit davon entfernt, überglücklich zu sein.

Jeff Saibene

Die Jungs von der Nummer eins bis Nummer 18 waren selbst auf der Tribüne mit dem Herzen dabei. Das hat man von Anfang an gemerkt. Mit dieser Einstellung haben wir uns den Sieg verdient.

FCK-Trainer Jeff Saibene

Nun hofft er, dass über den Jahreswechsel etwas Ruhe in der Pfalz einkehrt. Denn die bisherige Saison war für Fans wie Verein selten besinnlich. Das war viel Stress. Wenn es nicht so läuft, kostet es viel Energie. Es ist schön, dass wir mit drei Punkten in die Winterpause gehen.

Pläne für die Winterpause?

Aufgrund dieser insgesamt ernüchternden Zwischenbilanz steht bei den Fans auch Sportdirektor Boris Notzon, dessen Vertrag am Saisonende ausläuft, immer mehr in der Kritik. Den FCK-Verantwortlichen um Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt dürfte über die Weihnachtsfeiertage eine intensive Analyse des Ist-Zustands bevorstehen.

Sicher ist: Der Kader soll in der Winterpause nochmals verstärkt werden. Ein schneller Offensivspieler steht ganz oben auf der Wunschliste. Auch Abgänge scheinen nicht gänzlich ausgeschlossen.

Am 28. Dezember beginnt beim 1. FC Kaiserslautern die Vorbereitung auf den zweiten Teil der Saison. Am 9. Januar (14.00 Uhr) kommt dann Viktoria Köln zur ersten Partie 2021 ins Fritz-Walter-Stadion.

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