Der 1.FC Kaiserslautern bereitet sich auf die Saison vor (Foto: imago images, Imago/Jan Huebner)

Fußball | 3. Liga

Duell der Aufstiegskandidaten: 1. FC Kaiserslautern gegen SV Meppen

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Der 1. FC Kaiserslautern startet ins Fußballjahr 2022. Zum Auftakt geht es auf dem Betzenberg gegen den SV Meppen. Beide Teams wollen im Aufstiegskampf ein Wörtchen mitreden. Darin liegt die Brisanz dieser Partie.

Die Vorbereitungszeit ist vorbei. Das lange "Rundendrehen", das "Kondition bolzen" für den Start ins Fußballjahr 2022 haben die FCK-Profis hinter sich gelassen. Auf Platz sechs der Tabelle der 3. Liga hat der 1. FC Kaiserslautern die Winterpause verbracht. Nur drei Zähler hinter dem nächsten Gegner, dem SV Meppen, der auf Relegationsplatz drei überwinterte. Dieser Blick auf die Tabellenkonstellation zeigt auch schon ein bisschen, wie das Spiel am Samstag laufen könnte. Zwei Mannschaften mit Aufstiegsambitionen treffen im Fritz-Walter-Stadion aufeinander. Aber auch zwei Teams, die vor der kurzen Winterpause immer wieder mit schwankenden Leistungen zu kämpfen hatten. Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel war FCK-Trainer Marco Antwerpen extrem wortkarg. Auf die Frage, was er den Spielern gegen Meppen mit auf den Platz geben wolle, antwortete der FCK-Coach: "Alles das, was sie brauchen, um drei Punkte zu holen." Mehr war ihm kaum zu entlocken.

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Gegner Meppen ist das Überraschungsteam der 3.Liga

Der SV Meppen durfte im vergangenen Sommer nur Drittligist bleiben, weil der KFC Uerdingen keine Lizenz bekam. Sportlich waren sie abgestiegen; Nur ein halbes Jahr später stehen die Emsländer auf Platz drei. Überraschungsteam der Liga also. Die Mannschaft hat unter Trainer Rico Schmitt eine klare Spiel-Idee: Ballbesitz? Nein, danke. Im Schnitt haben die Niedersachsen nur 22,36 Minuten pro Spiel den Ball (Platz 16 im Ligavergleich). Auch beim Pressing, also dem entscheidenden Mittel, um den Ball zu bekommen, hält sich der SV Meppen auffallend zurück. 15,65 Pressing-Aktionen pro Partie (Quelle: GSN-Datenanalyse) sind der zweitniedrigste Wert. Und nur eine Mannschaft hat noch weniger Pressing-Aktionen: Der 1.FC Kaiserslautern (14,55). Es könnte also ein Spiel der eher abwartend agierenden Mannschaften werden.

FCK-Trainer Marco Antwerpen weiß, was auf seine Mannschaft zukommt: "Die haben in der Hinrunde einen sehr, sehr guten Lauf entwickelt. Sie haben viele Spiele gewonnen und ein Spielsystem für sich entwickelt, das sehr erfolgreich ist. Dementsprechend stehen sie auf Platz drei und wir wissen, was auf uns zukommt".

Kurze, intensive Vorbereitung lief gut

Der FCK geht laut Marco Antwerpen topfit ins Spiel. Zwei Wochen Vorbereitung in Kaiserslautern liefen relativ problemlos ab. Die insgesamt fünf positiven Coronafälle im Mannschaftskreis zum Trainingsauftakt sind allesamt wieder raus aus der Quarantäne, weitere Covid-19-Infektionen im Team kamen nicht hinzu. Dennoch fehlen einige Akteure: Kapitän Jean Zimmer wird gegen Meppen ausfallen, genauso wie Maximilian Hippe, Dominik Schad und Nicolas Sessa. Dazu kommen noch die Langzeitverletzten Lucas Röser, Anas Bakhat und Anil Gözütok. Antwerpen sieht sein Team aber dennoch bestens vorbereitet: "Ich glaube schon, dass die Spieler richtig Bock haben. Das wollen wir zeigen und das Spiel gewinnen".

Kurzfristig sind doch 500 Fans zugelassen

Nach intensiven Abstimmungen mit den lokalen Behörden darf der FCK zu seinem Heimspiel gegen Meppen bis zu 500 Zuschauer zulassen. Aufgrund der Kurzfristigkeit der Entscheidung, sowie aus organisatorischen und wirtschaftlichen Gründen, hat sich die Vereinsführung dazu entschieden, die verfügbaren Plätze im Fritz-Walter-Stadion unter 2G+-Bedingungen (Geimpfte und Genesene mit negativem Test) ausschließlich an "VIP-Bestandskunden" zu vergeben. Eine Entscheidung, die viele Fans kritisierten. Bislang waren zu den Begegnungen auf dem Betzenberg in dieser Saison immer mindestens 10.000 Zuschauer zugelassen - so wie zuletzt auch beim 4:0-Sieg gegen Viktoria Köln Anfang Dezember. Die bisherigen neun Heimspiele der Vorrunde sahen im Fritz-Walter-Stadion im Schnitt 13.335 Besucher.

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