Geschäftsführer Thomas Hengen vom 1. FC Kaiserslautern (Foto: picture-alliance / Reportdienste, Picture Alliance)

Fußball | 2. Bundesliga

Hengen über mögliche Neue für den FCK: "Haben Antennen immer ausgefahren"

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Der 1. FC Kaiserslautern geht als Aufsteiger sensationell als Vierter in die Rückrunde der 2. Bundesliga. Großen Anteil daran hat Thomas Hengen. Der FCK-Geschäftsführer sprach mit SWR Sport über die kommenden Aufgaben, das Trainingslager in Belek und mögliche weitere Neuzugänge.

29 Punkte aus 17 Spielen hat der 1. FC Kaiserslautern nach der Hinrunde der 2. Liga auf seinem Konto. Es fehlen noch elf Zähler bis zur berühmten "40-Punkte-Marke", ab welcher der Klassenerhalt in der Regel als sicher angesehen wird. Wenn die Roten Teufel auch nur annähernd die Form des vergangenen halben Jahres erreichen, sollte diese Hürde Formsache sein. Die Grundlagen dafür legen die Pfälzer aktuell im Trainingslager im türkischen Belek.

Hengen: "Das ist hier kein Urlaub, sondern ein Trainingslager"

"Bisher arbeiten die Jungs bei Top-Bedingungen und Top-Wetter sehr gut. Die Mannschaft zieht super mit, auch wenn es einmal ein paar härtere Einheiten gibt. Rücksicht auf die Testspiele wird hierbei nicht genommen", sagte Geschäftsführer Thomas Hengen im Gespräch mit SWR Sport. Das bisher einzige Freundschaftsmatch verlor der FCK gegen den ungarischen Erstligisten Mezökövesd-Zsóry SE mit 1:2 (0:1).

Bisher trainiert die Mannschaft von Trainer Dirk Schuster überwiegend dreimal am Tag. "Das ist hier kein Urlaub, sondern ein Trainingslager. Hier holen wir uns das, was wir für die sehr, sehr schwere Rückrunde brauchen", so Hengen.

Hengen: "Nicolai Rapp ist ein klarer Typ"

Mit Nicolai Rapp ist auch ein gerade erst verpflichteter Neuzugang mit im türkischen Badeort am Start. "Er ist ein klarer Typ und eine gute Persönlichkeit", sagte Hengen: "Er ist gut ausgebildet und spielt genau die Position auf der Doppel-Sechs, für die wir einen neuen Spieler gesucht haben. Damit haben wir eine Baustelle geschlossen."

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Dass noch weitere Neuzugänge in der aktuellen Transferperiode kommen, schloss Hengen nicht aus. "Wir müssen nichts machen. Das zeigt, dass wir im Sommer gut gearbeitet haben", sagte der 48-Jährige. "Nichtsdestotrotz haben wir unsere Antennen immer ausgefahren. Falls sich was ergibt, was uns noch besser machen würde oder was wir noch nicht im Kader haben, dann würden wir handeln."

Hengen ist jedenfalls optimistisch, dass der FCK die sehr gute Ausgangslage im neuen Jahr veredeln wird. Vom eventuellen Durchmarsch in die Bundesliga träumt der Geschäftsführer indes nicht. "Wir sind klar, wir wissen was wir zu tun und zu lassen haben. Wir sind Aufsteiger, wir müssen die 40 Punkte so schnell wie möglich voll machen", sagte er. "Wenn wir das geschafft haben, dann sind wir einen Schritt weiter und dann wird man weitersehen."

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