Trainer Marco Antwerpen beim Trainingsauftakt des 1. FC Kaiserslautern (Foto: IMAGO, Jan Hübner)

Fußball | 3. Liga

Kommt noch ein Stürmer? Das sagt FCK-Trainer Marco Antwerpen

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REDAKTEUR/IN
Johann Schicklinski

Die starke Abwehr ist die Basis dafür, dass der 1. FC Kaiserslautern im Aufstiegsrennen der 3. Liga voll mitmischt. Der Angriff der Roten Teufel ist indes nur Liga-Durchschnitt. Kommt in der Winterpause ein neuer Stürmer? FCK-Trainer Marco Antwerpen bezog gegenüber SWR Sport Stellung.

13, 28, 10, 5 - diese vier Zahlen verdeutlichen die Stärken und Schwächen des 1. FC Kaiserslautern an der ersten 20 Spieltagen der aktuellen Saison. Mit 13 Gegentoren weisen die Pfälzer die beste Defensive der 3. Liga auf. 28 eigene Treffer sind indes nur der elfbeste Wert der Klasse. Mittelmaß, vor allem weil in den Spielen in Havelse (6:0) und Viktoria Köln (4:0) zehn davon fielen. Und schließlich hat der Toptorschütze des FCK, nämlich Daniel Hanslik, fünf Mal eingenetzt - für ein Spitzenteam deutlich zu wenig.

Antwerpen: "Den Kader kann man immer optimieren"

Seit Wochen gibt es deshalb Gerüchte, dass die Roten Teufel noch einmal auf dem Transfermarkt nachlegen. So wurden unter anderem der beim TSV 1860 München aussortierte Sascha Mölders und Terrence Boyd vom Halleschen FC von verschiedenen Medien mit einem Wechsel an den Betzenberg in Verbindung gebracht. Im exklusiven Interview mit SWR Sport bezog Trainer Marco Antwerpen nun Stellung. "Den Kader kann man immer optimieren. Es gehört dazu, zu sehen, was eine Mannschaft eventuell noch benötigt - und das machen wir gerade", sagte der FCK-Coach.

"Der eine oder andere Spieler würde uns helfen"

Auf Nachfrage, wo gerade besonders geschaut wird, antwortete Antwerpen: "Das kann man nicht immer genau sagen. Wichtig und entscheidend ist es, Qualität in den Kader zu holen. Und da würde uns der eine oder andere Spieler dann auch helfen." Er räumte aber auch ein: "So viele Möglichkeiten haben wir auch nicht. Wir müssen dann auch immer erst einmal schauen."

Grundsätzlich sei er mit dem Geschäftsführer Sport Thomas Hengen und den anderen Verantwortlichen beim 1. FC Kaiserslautern im Austausch, so Antwerpen weiter: "Wir werden in den nächsten Tagen intern besprechen, ob wir was machen wollen oder nicht. Dann sehen wir, ob was geht - oder eben nicht."

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Der Trainer will sich also nicht zu tief in die Karten schauen lassen. Gut möglich aber, dass in den nächsten Tagen und Wochen bis zur Schließung der Transferliste am 31. Januar noch ein Angreifer kommt. Der FCK hat sich nach verpatztem Saisonstart gefangen und spielte seit Wochen stabil. Die Stoßrichtung für die verbleibenden 18 Spiele der Rückrunde ist klar: Das Ziel ist der Aufstieg.

Marius Kleinsorge ist schon weg - folgt Elias Huth?

Klar ist indes, dass Flügelspieler Marius Kleinsorge bis zum Ende der laufenden Saison an den Regionalligisten Rot-Weiß Essen verliehen wird. Kleinsorge absolvierte für den FCK bislang 17 Drittligaspiele und erzielte dabei ein Tor. Sein Vertrag in Kaiserslautern läuft noch bis 30. Juni 2023.

Vor dem Absprung soll laut Medienberichten auch Stürmer Elias Huth stehen. Der 24-Jährige gilt zwar als hochveranlagt, konnte aber beim FCK nie richtig Fuß fassen. In 74 Spielen seit 2018 erzielte Huth nur sieben Treffer und leistete eine Vorarbeit - für einen Angreifer eine maue Quote. Zumal er in der Saison 2019/20 als Leihspieler beim FSV Zwickau in 31 Partien 14 Tore erzielte und seine Drittligatauglichkeit eindeutig nachwies. Eine Leistung, die er am Betzenberg nicht wiederholen konnte.

Huths Vertrag läuft am Saisonende aus - wahrscheinlich, dass er schon in den nächsten Wochen zu einem neuen Klub wechselt. Zumal, wenn der FCK bei der Suche nach einem neuen Offensivspieler fündig wird.

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