Terrence Boyd (vorne) und dem FCK gelang in Sandhausen kein Treffer (Foto: picture-alliance / Reportdienste, Picture Alliance)

Nach Nullnummer beim SVS

FCK-Angreifer Terrence Boyd: "Nicht nachlassen - sonst kriegen wir aufs Maul"

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Johann Schicklinski

Aufsteiger 1. FC Kaiserslautern sammelt in der 2. Liga weiter Punkte und bleibt nach der Nullnummer in Sandhausen auswärts ungeschlagen. Angreifer Terrence Boyd war trotzdem nicht ganz zufrieden.

Es war ein gefühltes Heimspiel für den 1. FC Kaiserslautern beim SV Sandhausen. Das torlose Remis im Südwest-Duell tat der Stimmung unter den über 6.000 Fans der Roten Teufel keinen Abbruch. Die Anhänger feierten den Punkt, einen weiteren Zähler auf dem Weg zum Saisonziel Klassenerhalt.

Terrence Boyd: "Wir hätten den 'Lucky Punch' setzen können"

Und doch überwog bei den Spielern der Pfälzer nach dem Schlusspfiff die Unzufriedenheit. "Wir sind ein bisschen enttäuscht", sagte Stürmer Terrence Boyd im Gespräch mit SWR Sport. "Wir hätten den 'Lucky Punch' setzen können. Es war ein seltsames Spiel, dass du schon gerne gewinnen willst. Es ist sehr schade."

Boyd selbst hätte knapp 15 Minuten vor Schluss ein Tor erzielen können, doch sein Kopfball geriet nicht druckvoll genug. Kurz zuvor scheiterte Marlon Ritter an Sandhausens Torhüter Patrick Drewes. Aber auch die Gastgeber hatten Torchancen, Lauterns Schlussmann Andreas Luthe war aber jeweils zur Stelle. So ging das Remis schon in Ordnung.

Boyd: "Wir werden unsere Lehren daraus ziehen"

Boyd war dann auch froh darüber, dass die Basics beim FCK stimmten. "Wenn du zu Null spielst, ist das immer gut. Wir standen hinten sehr sicher", sagte der Angreifer. Nur nach vorne ging bei den Roten Teufeln wenig. "Da hat uns die Galligkeit gefehlt. Wir werden unsere Lehren daraus ziehen", sagte Boyd. "Es hat aber auch das Quäntchen Glück gefehlt."

Für die zahlreichen Fans hatte Boyd nur Superlative übrig. "Das pusht uns enorm, dass wir hier in Sandhausen ein Heimspiel hatten. Dass so ein Koloss hinter uns steht, dass wir wissen, da ist so eine Macht, die überall präsent ist", sagte er.

Letztlich konnte Boyd - auch wenn mehr drin gewesen wäre - mit dem Punkt leben. "Wir sollten demütig bleiben. Wir sind gerade erst aus der 3. Liga aufgestiegen und unser einziger Job ist es, die Klasse zu halten."

Und da sind die Roten Teufel auf einem guten Weg. Nach dem Remis steht der FCK weiterhin glänzend da: Platz sechs mit zwölf Zählern nach sieben Spielen, bereits acht Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge. Und genau so muss es weitergehen, findet auch Boyd: "Wir haben gezeigt, dass wir in der 2. Liga bestehen können. Aber wir dürfen nicht nachlassen - sonst kriegen wir aufs Maul."

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