Der 1. FC Kaiserslautern hadert mit der Niederlage in Magdeburg (Foto: IMAGO, Jan Hübner)

Fußball | 2. Bundesliga

"Wir wussten, was passiert" - FCK-Analyse nach Niederlage in Magdeburg

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Johann Schicklinski

Das war nichts: Bei der 0:2-Niederlage in Magdeburg enttäuschte der 1. FC Kaiserslautern. Das Saisonziel von 40 Punkten soll jetzt in der kommenden Woche beim Südwestduell mit dem SV Sandhausen erreicht werden.

In den ersten neun Auswärtsspielen der Saison trumpfte der 1. FC Kaiserslautern stark auf und blieb ungeschlagen. Doch seitdem gelingt den Roten Teufeln in der Fremde nicht mehr viel. Erst die schwache Leistung beim FC St. Pauli (0:1), dann die Niederlage in Paderborn (0:1) und nun der enttäuschende Auftritt im Aufsteigerduell beim 1. FC Magdeburg (0:2).

Dirk Schuster: "Die letzte Überzeugung hat uns gefehlt"

"Wir hatten uns mehr vorgenommen", sagte FCK-Trainer Dirk Schuster nach der Partie der ARD. "Ich denke aber, wir haben ordentlich gespielt, vor allem vom körperlichen her. Die letzte Genauigkeit und die letzte Überzeugung haben uns aber ein bisschen gefehlt."

"Es ist natürlich ein Riesendrama"

Warum es für seine Mannschaft plötzlich auswärts nicht mehr läuft, konnte Schuster nicht erklären. Stattdessen flüchtete sich der Lautern-Coach in Ironie. "Es ist natürlich ein Riesendrama, wenn wir als Aufsteiger drei Auswärtsspiele in Folge verlieren", sagte er, um dann in den Analysemodus zu wechseln: "Natürlich wollten wir auch in Magdeburg etwas mitnehmen. Die drei Auswärtsniederlagen hatten alle unterschiedliche Gründe, man muss das differenziert betrachten."

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Vor 24.528 Zuschauern erzielten Moritz Broni Kwarteng in der 41. Minute und Tatsuya Ito (65.) die Tore für den FCM. Die Roten Teufel blieben in der Offensive weitgehend blass und strahlten kaum Torgefahr aus. Bester Gästeakteur war Keeper Andreas Luthe, der eine höhere Pleite verhinderte.

Terrence Boyd: "Magdeburg hat verdient gewonnen"

Angreifer Terrence Boyd haderte deshalb nach dem Spiel mit der Leistung seiner Mannschaft. "Wir wussten, was uns erwartet und das es sehr schwer werden wird. Aber wir haben nicht alles umsetzen können. Man muss anerkennen, das Magdeburg besser war und verdient gewonnen hat", sagte der US-Amerikaner. "Es sollte einfach nicht sein."

Durch die Niederlage verpassten die Pfälzer, die weiterhin 38 Punkte auf dem Konto haben, den zumindest vorübergehenden Sprung auf Rang vier. Das Saisonziel von 40 Zählern steht somit weiter aus.

Gegen den SV Sandhausen (10.03.2023, 18:30 Uhr) wird der FCK den nächsten Anlauf nehmen, die Marke zu knacken. Und die Vorzeichen stehen gut: Denn anders als aktuell Auswärts sind die Roten Teufel in den letzten drei Ligaspielen auf dem heimischen Betzenberg als Sieger vom Platz gegangen.

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Johann Schicklinski