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Statt dem Traum von der zweiten Liga hat beim 1.FC Kaiserslautern der Abstiegskampf begonnen. Gegen 1860 München hofft das Team von Trainer Jeff Saibene auf die Wende.

Eine Reportage oder einen Beitrag mit dem Begriff "ausgerechnet" zu beginnen, steht für uns Sportreporter eigentlich auf dem Index. Aber in diesem Fall wollen wir eine - hoffentlich akzeptierte - Ausnahme machen. Denn "ausgerechnet" vor dem Gastspiel auf dem Betzenberg zeigen sich die Münchner Löwen in bestechender Form. Gegen Waldhof Mannheim gewannen die Münchner am Wochenende deutlich mit 5:0, dreifacher Torschütze war Sascha Mölders. Aber, wichtig es sei es, so Jeff Saibene, als Team zusammen zu verteidigen und hier mehr Stabilität als zuletzt zu zeigen. "Es geht nicht nur darum, Mölders auszuschalten", ergänzt der Coach, der die Sechziger auch insgesamt als äußerst schwierigen Gegner einschätzt.

Miserable Chancenverwertung

Verbessern muss sich auf jeden Fall aber auch die Chancenverwertung. „Wir brauchen gefühlt zu viele Chancen, um Tore zu schießen. Das war auch wieder in Unterhaching der Fall". Was der Luxemburger aber auch anmerkt: "Die Jungs machen das nicht bewusst, jeder will Tore schießen, deshalb sollte man positiv bleiben und den Jungs weiter Mut zusprechen." Fakt ist aber auch, sollte es gegen 1860 München erneut nicht zum dritten Saisonsieg reichen, würde sich die Lage des mit großen Zielen in die Saison gestarteten Traditionsklubs weiter verschärfen. Spätestens nach der 0:2-Pleite in Unterhaching wächst der Druck auf den FCK.

Abstiegskampf hat begonnen

Den Ernst der Lage hat der Trainer natürlich erkannt, frei nach Motto, dass die Tabelle nach 15 Spieltagen eher selten lügt: "Man muss der Wahrheit ins Auge sehen und realistisch sein. Im Moment geht es nur um den Klassenerhalt." Nicht mithelfen gegen die Löwen kann Hikmet Ciftci. Der Mittelfeldspieler fällt mit einem Nasenbeinbruch aus und muss operiert werden.

Bezüglich möglicher Verstärkungen in der Winterpause ist Saibene bereits im engen Austausch mit FCK-Sportdirektor Boris Notzon. "Wir wollen etwas machen, vor allem in der Offensive. Man weiß aber auch, wie schwer es ist, im Winter gute Spieler zu bekommen. Da braucht es auch schon ein bisschen Glück", sagte der 52-Jährige.

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