Terrence Boyd erzielt ein Tor gegen den KSC (Foto: IMAGO, Imago/Eibner)

Fußball | 2. Bundesliga

FCK nach Derby-Sieg gegen den KSC in Party-Stimmung

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Nach dem Derby-Sieg gegen den KSC war der 1. FC Kaiserslautern in Feierlaune. Mit 26 Punkten stehen die Pfälzer als Aufsteiger in Schlagdistanz zu den Aufstiegsplätzen in der 2. Liga.

Zurzeit klappt alles beim FCK. Auch das Derby gelingt. Als Aufsteiger spielt Kaiserslautern in der 2. Bundesliga weiter eine gute Rolle. Der 1. FC Kaiserslautern hat das Südwestderby gegen den Karlsruher SC für sich entschieden. Am 16. Spieltag setzten sich die Pfälzer vor heimischem Publikum mit 2:0 gegen den badischen Rivalen durch. Die Tore erzielten Terrence Boyd (34. Minute) und Kenny Prince Redondo (86.).

"Gefühlt hatten wir zehn Prozent den Ball, aber wir hatten die klareren Chancen. Dirk Schuster weiß, worauf es ankommt, um zu punkten", sagte Torschütze Boyd nach der Partie im Gespräch mit SWR Sport. "26 Punkte, das ist eine Top-Ausbeute, so muss es weitergehen", so der FCK-Stürmer.

Kaiserslautern schnuppert an den Aufstiegsplätzen

Was für eine Hinrunde! Schon jetzt, obwohl das letzte Spiel noch am Freitag gegen Fortuna Düsseldorf aussteht, bevor es in die WM-Winterpause geht. Der FCK klopft zumindest an den oberen Rängen an.

Der KSC muss sich dagegen nach der fünften Liga-Niederlage in Serie (dazu gab es noch ein Pokal-Aus beim SV Sandhausen) mit 17 Punkten nach unten orientieren. Vor 43.852 Zuschauern im Fritz-Walter-Stadion bestimmten die Karlsruher vor allem im ersten Spielabschnitt die Partie, doch Kaiserslautern erzielte den Führungstreffer.

Eine schöne Kombination über Jean Zimmer, Philipp Hercher und Marlon Ritter vollendete Boyd zum 1:0. Nach der Pause ging das Spiel ähnlich weiter. Der KSC spielte praktisch auf ein Tor, hatte mehr Ballbesitz, fand gegen die kompakt verteidigenden Pfälzer aber keine Lücken und konnte sich keine großen Möglichkeiten erspielen. Der eingewechselte Redondo entschied nach 86 Minuten nach einem Konter die Partie zugunsten des Aufsteigers.

Redondo: "Haben den Kampf angenommen"

"Wir wussten, das wird ein schweres Spiel. Derby ist immer unter anderen Voraussetzungen. Wir haben den Kampf angenommen," so der Torschütze Redondo.

Schuster: "Dürfen uns nicht beschweren, wenn wir das Spiel nicht gewinnen"

Gegen seinen Ex-Klub - FCK Trainer Dirk Schuster hatte in den 1990ern für den KSC gespielt und hat seinen Hauptwohnsitz auch immer noch im Badischen - hätten sich die Roten Teufel über eine Niederlage nicht beschweren können. "Die Mannschaft hat sich mit allem, was sie hatte, gegen diese spielerische Übermacht der Karlsruher gewehrt. Das ist das, was die Mannschaft auszeichnet: Sie wetzt jedem Ball hinterher, gibt keinen verloren, geht sehr oft an die körperlichen Grenzen und darüber hinaus", so Schuster.

Träumen verboten

Einige FCK-Fans fangen jetzt beim Blick auf die Tabelle,vielleicht ein bisschen zu träumen an. Der Aufsteiger kann sich durchaus nach oben orientieren. Die 26 Punkte nach 16 Spielen gäben durchaus Anlass dazu, aber Coach Schuster schiebt allen Hirngespinsten einenn Riegel vor. Auf die Frage, wo das noch enden soll, antwortete der FCK-Trainer kurz: "Ich hoffe bei 40 Punkten." Mit dieser Punktzahl ist noch nie eine Mannschaft abgestiegen.

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