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Der 1. FC Kaiserslautern verliert am 22. Spieltag der 3. Liga das Heimspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden mit 0:1 (0:0). Damit steckt die Mannschaft von Trainer Jeff Saibene weiter im Tabellenkeller fest.

Der Fußball-Drittligist 1. FC Kaiserslautern läuft weiter seinen Ansprüchen hinterher. Gegen den SV Wehen Wiesbaden muss sich der FCK mit 0:1 (0:0) geschlagen geben. Damit warten die Pfälzer weiter auf den ersehnten Pflichtspielerfolg in diesem Jahr. Die Mannschaft von Trainer Jeff Saibene bot am Samstag eine desolate Vorstellung und blieb über die gesamte Spieldauer nahezu ohne echte Torchance.

Der FCK hat in dieser Saison erst einen Heimsieg geschafft - aber bereits zwölf Mal Unentschieden gespielt. Ein Status Quo, den Saibene eigentlich ändern wollte. Vor der Partie sagte er: "Wir wollen aus den Unentschieden Siege machen - das ist das große Ziel für die Rückrunde", und fügte hinzu: "Wir wollen mehr Punkte holen als in der Hinserie - und daran arbeiten wir."

FCK wartet weiter auf einen Sieg

Dieses Vorhaben konnte der FCK nicht wirklich umsetzen. Die Gäste aus Wiesbaden kamen besser ins Spiel und erspielten sich in der ersten Halbzeit zahlreiche gute Torchancen. FCK-Torhüter Avdo Spahic verhinderte vor der Pause mit mehreren starken Paraden einen Rückstand der Gastgeber.

In der zweiten Halbzeit dann ein ähnliches Bild. Wiesbaden war sofort hellwach und startete mit einer guten Chance in die Partie. Das Spiel plätscherte dann jedoch vor sich hin, bis Kevin Lankford (69.) zum 0:1-Endstand für die Wiesbadener traf.

Sickinger: "Solche Kackspiele musst du gewinnen"

"Es war zu wenig. Wiesbaden hat uns mit langen Bällen immer wieder vor große Probleme gestellt. Die konnten wir schwer verteidigen", sagte Carlo Sickinger gegenüber SWR Sport nach der Partie. "Heute, auf dem Platz, war nicht so viel mit Fußball. Aber darum geht es auch nicht. Wenn du im Abstiegskampf bist, dann musst du solche Kackspiele gewinnen. Und das war heute eines davon. Es war zu wenig nach vorne, Wiesbaden hat mehr gemacht und war präziser."

Jeff Saibene nach der Niederlage bedient

Auch Jeff Saibene war bedient: "Wir waren ein laues Lüftchen gegenüber Wehen Wiesbaden." Und fügt hinzu: "Heute haben wir viel zu wenig Bälle halten können und hatten sicherlich Probleme mit dem Platz. Wehen Wiesbaden war einfach robuster und stärker."

Druck verspüre er nach der Niederlage jedoch weiterhin nicht. Auf die Frage, ob nun die Verantwortlichen das Gespräch mit Ihm suchen werden, reagierte Saibene gereizt: "Keine Ahnung. Das beschäftigt mich nicht. Wenn es so ist, dann ist es so." Mit ihm unter vier Augen sei noch nicht gesprochen worden, aber "keine Ahnung was hintenrum läuft. Interessiert mich nicht."

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