FCK-Coach Dirk Schuster fordert mehr Offensivpower von seiner Mannschaft beim Gastspiel in Fürth (Foto: IMAGO, Imago/ Kirchner- Media)

Fußball | 2. Bundesliga

FCK: Als Aufsteiger mit Optimismus zum Absteiger Greuther Fürth

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Stefan Kersthold

Trotz der ersten Saison-Niederlage gegen den SC Paderborn geht der 1. FC Kaiserslautern mit einem guten Gefühl in die Partie bei Bundesliga-Absteiger Greuther Fürth.

"Wir haben gegen Paderborn sehr viel richtig gemacht. Es kam wieder auf die Kleinigkeiten an und beim Gegentor mussten wir Lehrgeld zahlen. Das war aber insgesamt ein positiver Auftritt", war FCK-Trainer Dirk Schuster mit dem Auftritt am vergangenen Freitag keineswegs unzufrieden. Zumal der FCK nach der Roten Karte gegen Hendrick Zuck fast die gesamte zweite Halbzeit in Unterzahl bestreiten musste. Wer den für zwei Spiele gesperrten Außenverteidiger ersetzen wird, ließ Schuster noch offen. Eine Option wäre, so der Coach, der vom SV Meppen gekommene Lars Bünning. Möglich wäre aber auch ein Wechsel von Erik Durm auf die linke Seite. In diesem Fall würde Jean Zimmer nach hinten rechts rücken.

Niehues und Ritter einsatzbereit

Neben Zuck muss der FCK auch auf die verletzten Ben Zolinski und Angelos Stavridis verzichten. Die zuletzt angeschlagen Julian Niehues und Marlon Ritter, beide waren einige Tage nicht im Mannschaftstraining, sind in Fürth wieder mit dabei .

Fürth mit viel Erfahrung und hoher Qualität

Bei der Einschätzung des Gegners zeigte sich Schuster genauso beeindruckt wie sehr gut vorbereitet. Der Trainer zählte nahezu den kompletten Kader des Gegners mit den jeweiligen Stärken auf und weiß: "Wir brauchen im Spiel nach vorne mehr Qualität als zuletzt, um den Fürthern wehtun zu können." Das Team des Bundesliga-Absteigers habe eine gute Dynamik und ein gutes Offensivverhalten mit großer Erfahrung, so der Coach weiter. "Aber auch hier liegt es an uns, wie wir uns präsentieren."

"Wenn wir die Spieler bekommen, mit denen wir uns in dieser Woche unterhalten haben, dann ist das kein Intercity, sondern eher eine Boeing 747, die im Anflug ist"

Wie Dirk Schuster durchklingen ließ, könnte der Kader in den kommenden Tagen noch Verstärkung erhalten. "Wir sind da auf einem guten Weg. Wir hoffen, dass sich relativ zeitnah, in den nächsten sieben Tagen, etwas tut und dass wir noch zwei bis drei neue Spieler verpflichten können, die uns qualitativ besser machen", sagte der Coach, der sich vor allem mehr Tempo wünscht: "Wenn wir die Spieler bekommen, mit denen wir uns in dieser Woche unterhalten haben, dann ist das kein Intercity, sondern eher eine Boeing 747, die im Anflug ist", so Schuster.

Glückwunsch an den VAR

Zum Schluss der Pressekonferenz äußerte sich Dirk Schuster auch noch zum Thema VAR (Video Assistant Referee). Vor fünf Jahren kam der Video-Assistent aus dem berühmten Kölner Keller in der Bundesliga zum ersten Mal zum Einsatz. Auf die Frage, was er denn auf die Geburtstagskarte schreiben würde, sagte Schuster: "Werde bald erwachsen", um dann möglichst bald die Kinderkrankheiten abzustellen und dem Fußball zu größerer Gerechtigkeit zu verhelfen.

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