Der 1. FC Kaiserslautern bejubelt den Treffer von Boris Tomiak gegen den SV Meppen (Foto: imago images, Werner Scholz)

Kaiserslautern klettert in der Tabelle

Nach frühem Doppelschlag: FCK mit Kantersieg im Topspiel gegen Meppen

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Was für ein Start ins neue Fußballjahr für den 1. FC Kaiserslautern: Am 21. Spieltag der 3. Liga gewannen die Pfälzer das Topspiel gegen den SV Meppen mit 4:0 (2:0). Damit liegen die Roten Teufel zumindest für einen Tag auf Rang zwei.

Das Ziel des 1. FC Kaiserslautern im ersten Pflichtspiel des neuen Jahres war klar: An die gute Form von 2021 anknüpfen. Da war der FCK in den letzten sechs Drittligaspielen ungeschlagen geblieben und hatte 14 Punkte geholt. Doch Trainer Marco Antwerpen hatte vor dem Duell mit dem Tabellendritten aus Meppen gewarnt. "Die haben in der Hinrunde einen sehr, sehr guten Lauf entwickelt. Sie haben viele Spiele gewonnen und ein Spielsystem für sich entwickelt, das sehr erfolgreich ist. Wir wissen, was auf uns zukommt."

Früher Doppelpack durch Tomiak und Zuck

Und es schien so, als hätten seine Spieler dem Coach der Roten Teufel gut zugehört - sie legten von Beginn an den Vorwärtsgang ein und gingen gleich mit der ersten richtigen Torchance in Führung. Nach einer Flanke von Mike Wunderlich bekam die Meppener Abwehr den Ball nicht weg. Er landete vor den Füßen von FCK-Verteidiger Boris Tomiak, der ihn flach neben dem rechten Pfosten einschob (7. Minute).

Nur wenige Augenblicke später dann der zweite Treffer für die Pfälzer. Von der linken Seite aus hielt Hendrick Zuck mit einer Mischung aus Schuss und Flanke einfach mal drauf - und der Ball schlug am kurzen Pfosten zum 2:0 ein (9.). Der überraschte Gäste-Keeper Erik Domaschke gab dabei keine gute Figur ab.

Meppen bleibt in der Offensive blass

Durch den frühen Doppelschlag hatte der FCK natürlich Oberwasser, während Meppen deutlich verunsichert wirkte. Kenny Prince Redondo (17., 24.) hätte sogar den dritten Treffer für die Roten Teufel nachlegen können. Von Meppen kam offensiv sehr wenig, die erste richtige Chance hatte SVM-Torjäger Luka Tankulic (34.), doch FCK-Keeper Matheo Raab war zur Stelle. So ging es mit der verdienten 2:0-Führung für Kaiserslautern in die Pause.

Zuck legt zum 3:0 nach

Auch in den zweiten 45 Minuten legten die Roten Teufel einen Frühstart hin. Nach einem Querpass von der rechten Seite von Felix Götze schob Zuck den Ball am langen Pfosten zum 3:0 ins Meppener Tor (50.).

Danach agierten die Niedersachsen noch verunsicherter, dem FCK boten sich immer wieder Konterchancen - auch, weil Meppen jetzt abenteuerlich verteidigte. Nach einer tollen Vorarbeit von Philipp Hercher konnte sich Wunderlich dann in der 61. Minute die Ecke aussuchen. Der FCK-Spielmacher vollstreckte zum 4:0.

Ein echtes Ausrufezeichen

Danach ließ es Kaiserslautern etwas ruhiger angehen, das Spiel war entschieden. Meppen hätte in der 74. Minute nochmal verkürzen können, doch Ex-FCKler Richard Sukuta-Pasu verzog aus aussichtsreicher Position. Für die Pfälzer hätte Simon Stehle in der 83. Minute fast noch auf 5:0 gestellt, aber die Leihgabe von Hannover 96 schoss knapp am langen Eck vorbei. So blieb es am Ende beim verdienten 4:0 für den FCK im Topspiel gegen Meppen - ein echtes Ausrufezeichen.

"Das ist eine Momentaufnahme", sagte FCK-Coach Antwerpen nach der Partie: "Wir haben drei Punkte geholt, ich bin extrem glücklich. Das nehmen wir mit, aber wir haben noch die ein oder andere Torchance für den Gegner zu viel zugelassen."

FCK-Spielmacher Wunderlich war ebenfalls sehr zufrieden. "So kann es weitergehen. Wenn man so ins Spiel startet, dann spielt einem das in die Karten. Das war ein Ausrufezeichen."

Durch den Erfolg bleiben die Roten Teufel auf Aufstiegskurs in der 3. Liga, liegen zumindest für einen Tag auf Rang zwei. Braunschweig (Spiel gegen Viktoria Berlin fällt aus) und Waldhof Mannheim (Montagabend gegen Borussia Dortmund II) können zwar noch vorbeiziehen, aber klar ist auch: Beim 1. FC Kaiserslautern stimmen Form und Trend - mit den Pfälzern ist zu rechnen.

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