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15.000 Zuschauer haben die Ordnungsbehörden der Stadt Kaiserslautern für das Heimspiel der Roten Teufel gegen Eintracht Braunschweig zugelassen. Doch die Corona-Inzidenzwerte steigen täglich.

Endlich wieder rauf auf den Betzenberg, endlich wieder live dabei sein im Fritz-Walter-Stadion. Zum Saisonauftakt gegen Eintracht Braunschweig haben viele FCK-Fans ihre Fahnen, Trikots und Schals längst bereitgelegt, fiebern dem Start in der 3. Liga entgegen. Doch die große Frage lautet, im Zusammenhang mit den täglich steigenden Inzidenzwerten in Kaiserslautern: Dürfen alle angemeldeten Zuschauer mit dabei sein?

Offiziell 15.000 Zuschauer zugelassen

Noch heißt es, nachzulesen auf der Homepage des FCK: "Unter der Einhaltung der aktuell gültigen Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz und einer behördlichen Ausnahmegenehmigung sind zum Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig 15.000 Zuschauer zugelassen."

Voraussetzung für den Einlass ist das Erfüllen eines der sogenannten "3G's" -  das heißt, die Besucher müssen am Einlass nachweisen, dass sie entweder geimpft, genesen oder getestet sind. Die Ausnahme bilden Kinder bis einschließlich 14 Jahren, die von der Testpflicht ausgenommen sind. Um die Kontrollen vor den Drehkreuzen zu passieren, wird neben dem Nachweis zum 3G-Status auch ein gültiges Ausweisdokument mit Lichtbild und die personalisierte Eintrittskarte benötigt.

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Corona-Inzidenz in Kaiserslautern steigt

Die Frage, die sich viele Fans stellen: Bleibt es trotz rasant steigender Inzidenzwerte in der Stadt Kaiserslautern bei den erlaubten 15.000 Zuschauern? Ja, sagt das Ordnungsamt. Am Mittwoch lag der Wert erstmals über 35 (US-Bürgerinnen und Bürger nicht eingerechnet). Am Donnerstag ebenfalls (laut Robert-Koch-Institut sogar bei 52 - inklusive US-Bürgerinnen und Bürgern).

Passiert das drei Tage in Folge, würden Änderungen aber erst ab dem übernächsten Tag danach in Kraft treten. Liegt also der Wert auch am Freitag über 35, dann gelten die Änderungen erst ab Sonntag. "Letztendlich entscheidet die Kommune, nicht der FCK", sagt FCK-Pressesprecher Stefan Roßkopf. In diesem Zusammenhang lobt Thomas Hengen noch einmal die Zusammenarbeit mit den Behörden: "Beide Seiten sind sehr bemüht, das Beste für alle herauszuholen", appelliert der FCK -Sportgeschäftsführer gleichzeitig an das Einhalten der Coronaregeln im und rund um das Stadion.

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Plan B für den Fall der Zuschauer-Reduzierung?

Über 10.000 Tickets hat der FCK bereits personalisiert verkauft, der Klub rechnet gegen Eintracht Braunschweig mit mindestens 12.000 Fans. Sollte es dennoch zu einer angeordneten Zuschauer-Reduzierung kommen, müsste der FCK improvisieren. "Wenn wir wesentlich weniger Zuschauer reinlassen dürften, brauchen wir ein Konzept für die Rückabwicklung", heißt es von FCK-Seite.

Impfzentrum am Stadion

Unabhängig von der Anzahl der Fans wird es am Spieltag in Zusammenarbeit mit dem Ministerium und dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) ein besonderes Angebot für Impfwillige geben. Das DRK Rheinland-Pfalz wird von 10 bis 17 Uhr mit einer mobilen Impfstation auf dem Kunstrasenplatz (Platz 3) Stellung beziehen. Impfen lassen kann sich jeder, unabhängig vom Besitz eines gültigen Tickets für das Heimspiel des FCK. Da sich der Standort außerhalb des Stadiongeländes befindet, ist dieser frei zugänglich.

Als Impfstoff kommt Johnson & Johnson und Biontech/Pfizer zum Einsatz. Die Impfung mit Johnson & Johnson hätte den Vorteil eines vollständigen Schutzes zum Pokal-Hit gegen Borussia Mönchengladbach in gut zwei Wochen. Biontech/Pfizer wird ausschließlich als Erstimpfung durchgeführt. Für jede Person, die sich im Rahmen des Heimspiels gegen Braunschweig mit diesem Stoff impfen lässt, ist der Zweittermin in jedem Fall sichergestellt. Dieser erfolgt voraussichtlich in einem Impfzentrum oder bei einem der kommenden Heimspiele des FCK.

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