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Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat in einer Videokonferenz mit den Drittligisten über die Rückkehr von Zuschauern in die Stadien gesprochen. Die Anhänger müssen vorerst weiter Geduld haben.

Die Videokonferenz des DFB mit den Vertretern der Klubs der 3. Liga ist erwartungsgemäß ohne konkrete Beschlüsse zu Ende gegangen. Bei der Tagung sei deutlich geworden, "dass sich die Voraussetzungen und gesetzlichen Verfügungslagen an den einzelnen Standorten der Drittligisten deutlich unterscheiden", hieß es in einer Mitteilung des DFB. "Oberste Priorität hat unverändert die Eindämmung der Pandemie und die Sicherstellung des Spielbetriebs."

Nächste Tagung am 25. August

Bei der Konferenz wurde unter anderem über Maßnahmen im Bereich der Eintrittskarten, um Infektionswege nachzuverfolgen, ebenso gesprochen wie über Gästekontingente, Stehplätze, Alkoholausschank, Abstandsregelungen und Mund-Nasen-Schutz. Am 25. August soll die nächste Managertagung stattfinden. Die Saison in der 3. Liga beginnt am 18. September.

"Die Ergebnisse der gestrigen Gesundheitsministerkonferenz haben gezeigt, dass wir gut beraten sind, auf der Basis unseres Hygienekonzepts für den deutschen Fußball gemeinsame und tragfähige Lösungen zu finden", sagte DFB-Vize Peter Frymuth. Am Montag hatten die Gesundheitsminister der Länder bei einer gemeinsamen Sitzung mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) eine Teil-Rückkehr von Fans in die Stadien der Bundesliga und der 2. Bundesliga vorerst bis zum 31. Oktober ausgeschlossen. Zuletzt war die Zahl der Corona-Infektionen in Deutschland wieder gestiegen.

Bereits vorab eine Stellungnahme des 1. FC Kaiserslautern

Jörg Wassmann, Bereichsleiter Stadionbetrieb beim 1. FC Kaiserslautern, hatte sich bereits in der vergangenen Woche bereits zu einer möglichen Rückkehr der Fans in die Stadion geäußert. In Bezug auf das Fritz-Walter-Stadion erstelle man gerade ein Konzept. "Wir stehen bereits in enger Abstimmungen mit den lokalen Sicherheitsträgern, insbesondere Ordnungsbehörde, Polizei und Gesundheitsamt. Die genaue inhaltliche Ausgestaltung des zu erstellenden Hygiene- und Schutzkonzeptes hängt unter anderem davon ab, wie sich die Corona-Pandemie in den kommenden Wochen im Allgemeinen entwickelt, welche verbandsrechtlichen Vorgaben vom DFB festgelegt werden und insbesondere, wie sich die nächste Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz inhaltlich ändert bzw. welche rechtlichen Vorgaben hieraus resultieren."

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