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Im ersten Spiel unter dem neuen Trainer Jeff Saibene feierte der 1. FC Kaiserslautern zwar immer noch nicht den ersehnten ersten Saisonsieg in der 3. Liga, doch beim SV Wehen Wiesbaden bewies die Mannschaft Moral. Nun wartet auf den Luxemburger Coach sein Heimdebüt auf dem Betzenberg - ausgerechnet gegen den Südwest-Rivalen Waldhof Mannheim.

Lange Zeit sah es im ersten Pflichtspiel unter dem neuen Trainer Jeff Saibene so aus, als würde der FCK auch sein drittes Saisonspiel in der 3. Liga verlieren. 0:2 lagen die Pfälzer beim SV Wehen Wiesbaden bis zur 79. Minute hinten, ehe in einem furiosen Schlusspurt doch noch zwei Tore gelangen, die zu einem Punkt führten. Tabellarisch brachte dieser eine Zähler nicht viel, doch für die Moral war er extrem wichtig. Somit gehen die Roten Teufel mit einer etwas breiteren Brust ins Heimspiel gegen den SV Waldhof Mannheim. Im Südwest-Klassiker soll endlich der erste Sieg der noch jungen Saison gelingen, um zumindest den Anschluss ans Tabellen-Mittelfeld herzustellen.

"Müssen von Anfang an bereit sein"

Seine Mannschaft fiebere dem Spiel entgegen, sagte Saibene auf der Spieltags-Pressekonferenz. "Die Jungs arbeiten sehr gut im Training, sie sind mit Leidenschaft dabei. Das ist es auch, was ich will: Ich will dieses Feuer entfachen, das man braucht. Auch und gerade im Spiel gegen Waldhof Mannheim." Und weiter: "Wir müssen von Anfang an bereit sein. Ich habe das Gefühl, dass wir das hinkriegen."

"Eine ganz besondere Bedeutung"

Dass das Spiel gegen die Kurpfälzer eine enorme Wichtigkeit hat, wisse jeder beim FCK und im Umfeld des Klubs, so der Luxemburer weiter. "Ich brauche die Bedeutung des Derbys nicht zu vermitteln. Meine Spieler wissen das, weil sie es selbst schon erlebt haben oder eben spüren. Das Spiel hat für die Fans, die Region und uns als Mannschaft eine ganz besondere Bedeutung - und das wollen wir am Samstag zeigen", sagte der 52-Jährige.

"Wollen den Fans eine Freude machen"

Vor dem Waldhof, der zum Saisonstart drei Mal Unentschieden spielte, hat Saibene großen Respekt. "Bei ihnen hat es einen großen Umbruch gegeben, viele neue Spieler sind da und auch ein neuer Trainer. Sie sind ja auch noch ungeschlagen", sagte Saibene.

Er will, dass seine Mannschaft sich auf ihre Stärken besinnt. "Wir nehmen Mannheim ernst, wollen uns aber auf uns fokussieren. Dabei dürfen wir den Derbycharakter nicht vergessen. Wir wollen unseren Fans unbedingt eine Freude machen am Samstag", sagte er.

Ob die Last-Minute-Neuzugänge Daniel Hanslik (Holstein Kiel) und Kenny-Prince Redondo (Erzgebirge Aue) spielen oder im Kader stehen werden, ließ Saibene offen. "Die Jungs sind sehr motiviert, haben ein paar Mal mittrainiert. Aber eine gewisse Eingewöhnungszeit muss man ihnen zugestehen", sagte Saibene: "Ob sie am Samstag spielen, muss ich sehen."

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Mit dabei am Samstag werden auch 7.500 Zuschauer sein. So viele sind aktuell zugelassen. Auch das ist eine Extra-Motivation für Saibene und sein Team. "Kurz vorm Anpfiff rauszugehen und von den Fans empfangen zu werden, ausgerechnet gegen Waldhof Mannheim, das wird ein ganz spezieller Moment", sagte Saibene: "Wir freuen uns alle darauf."

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