Jubel SC Paderborn (Foto: IMAGO, imago1013227167h)

Fußball | 2. Bundesliga

FCK empfängt die Paderborner Spektakel-Truppe

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Vier Pflichtspiele, zwanzig Tore. Der SC Paderborn ist aktuell in Torlaune und definitiv für ein Spektakel zu haben. Jetzt kommt der Tabellendritte auf den Betzenberg.

Klar, das 10:0 im Pokal kann man mit einem Ligaspiel nicht vergleichen. Der Gegner des SC Paderborn hieß FC Einheit Wernigerode. Selbst für Fußballromantiker bis dato wahrscheinlich noch kein Begriff. Aber auch gegen einen Oberligisten muss man erstmal mit zehn Toren gewinnen, die Lust und die Motivation haben, nicht früher aufzuhören. Paderborn hat sie. Auch in der Liga.

Deutlicher Sieg gegen Karlsruhe, Comeback-Qualitäten gegen Hannover

Schon zum Auftakt in die Saison legte der SCP mal ordentlich los. 5:0 gegen den Karlsruher SC, die Mannschaft von Lukas Kwasniok brauchte für diese fünf Treffer nur knapp 20 Minuten, alle fielen in der zweiten Hälfte. Paderborn wie im Rausch. Nach einer 1:2-Niederlage in Düsseldorf kam der Kantersieg im Pokal und dann wurde auch das Spiel der Paderborner gegen Hannover spektakulär. Zweimal lag der SC zurück (0:1 und 1:2), zweimal zeigte er Comeback-Qualitäten und drehte dann das Spiel in der zweiten Hälfte zu einem 4:2-Sieg.

Die Tabellennachbarn treffen aufeinander

Paderborn also nach einem torreichen Saisonstart und zwei Siegen aus drei Spielen auf Tabellenplatz drei. Direkt hinter dem 1. FC Kaiserslautern. Die Roten Teufel sind als Aufsteiger noch ungeschlagen, obwohl die Gegner Hannover, Kiel und St.Pauli hießen und allesamt als Favorit in die Spiele gegen den FCK gingen. Nach drei Spieltagen ist die Aussagekraft der Tabelle natürlich noch nicht groß, trotzdem hätte wohl kaum einer dieses Spiel zu diesem Zeitpunkt als Topspiel deklariert.

Dirk Schuster sieht beim FCK Luft nach oben

Zu Hause hat der 1. FC Kaiserslautern immer einen großen Heimvorteil. Bis zu 40.000 Zuschauer waren in den jeweils ersten drei Heimspielen in Liga und Pokal auf dem Betzenberg. Auch dieses Mal können die Roten Teufel von großer Unterstützung ihrer Fans ausgehen. Wenn man Trainer Dirk Schuster hört, können sie diese gegen Paderborn auch gebrauchen.

Für ihn hat seine Mannschaft "da oben" in der Tabelle "überhaupt nichts zu suchen". Die Situation sei eine Momentaufnahme, die nichts zu bedeuten habe. Schuster will die Euphorie klein halten. Trotz des Sieges gegen den FC St.Pauli sieht der FCK-Trainer noch viel Verbesserungspotential, war nicht zufrieden mit der Leistung seines Teams. "Wir haben noch einen weiten Weg und viel Arbeit vor uns", so Schuster, der der Meinung ist, dass andere Mannschaft "bedeutend besser sind, als wir". Wie viel besser oder schwächer der SC Paderborn in seiner aktuellen Verfassung ist, das zeigt sich dann am Freitagabend.

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SWR

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