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Der Start ins Fußballjahr 2021 ist für den 1. FC Kaiserslautern misslungen. Im Heimspiel gegen Viktoria Köln kamen die Roten Teufel nicht über ein 0:0 hinaus. Die Pfälzer bleiben damit im Tabellenkeller der 3. Liga.

Im ersten Spiel des neuen Jahres hatte sich der FCK viel vorgenommen. Doch zunächst war Köln die bessere Mannschaft. Die Viktoria hatte das Spiel in der Anfangsphase weitgehend im Griff und kam auch zu einigen Abschlüssen. Hochkarätige Chancen waren allerdings nicht darunter.

FCK offensiv viel zu harmlos

Die Roten Teufel brauchten lange, um richtig in die Partie zu finden. Dann hatten auch die Hausherren ihre ersten Torschüsse, doch beide Teams neutralisierten sich meist. So ging es in einem weitgehend ereignisarmen Spiel ohne Tore in die Halbzeitpause. 45 Minuten, in denen sich Kaiserslautern offensiv viel zu harmlos präsentierte.

Pourié hat die bis dahin beste Chance

In der zweiten Hälfte änderte sich zunächst wenig. Wieder entwickelte sich eine kampfbetonte Partie, bei der beide Teams Probleme hatten, in den gegnerischen Strafraum zu gelangen. Es dauerte bis zur 60. Minute, bis der FCK seinen ersten Hochkaräter hatte: Angreifer Marvin Pourié lief nach Pass von Adam Hlousek frei auf das Viktoria-Tor zu, traf allerdings nur das Außennetz.

Im Anschluss wurden allerdings die Rheinländer wieder aktiver. Einige vielversprechende Spielzüge wurden allerdings nicht mit letzter Konsequenz zu Ende gespielt. Der FCK machte erst gegen Ende des Spiels Druck, allerdings wie über die fast gesamten 90 Minuten ohne Durchschlagskraft. So blieb es am Ende beim 0:0. Ein Punkt, der für die Pfälzer deutlich zu wenig ist. Sie liegen auf Rang 15, 19 Zähler aus 18 Spielen bedeuten weiterhin Abstiegskampf.

Kraus: "Wir müssen uns in allen Mannschaftsteilen verbessern"

Die Unzufriedenheit war bei den Gastgebern nach dem Spiel dementsprechend groß: "Ich glaube, dass in allen Belangen etwas fehlt", sagte Abwehrspieler Kevin Kraus: "Nicht nur in der Offensive. Wir müssen uns in allen Mannschaftsteilen verbessern." Angreifer Pourié befand: "Wir müssen eigentlich von der ersten Minute an da sein, das war nicht der Fall. Ich bin trotzdem stolz auf die Mannschaft, sie hat alles reingehauen. Aber wir müssen daran arbeiten, unsere Qualität und unser Potenzial öfters abzurufen."

Auch FCK-Trainer Jeff Saibene befand, dass "die Mannschaft lebt. Allerdings fehlt die letzte Präzision, vor allem in der Offensive, um so ein Spiel zu gewinnen. Wir müssen daran im Training arbeiten und weiter daran glauben".

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