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Wieder einmal hat es der 1. FC Kaiserslautern verpasst, im Abstiegskampf der 3. Liga gegen einen Mitkonkurrenten dreifach zu punkten. Beim 2:2 gegen den SV Meppen blieben die Roten Teufel erneut vieles schuldig.

Wieder nur Remis, die katastrophale Heimbilanz erneut nicht verbessert: Der 1. FC Kaiserslautern tritt im Abstiegskampf der 3. Liga auf der Stelle. Das 2:2 gegen den SV Meppen war deutlich zu wenig, zudem gelang erneut kein Sieg im Fritz-Walter-Stadion. In bisher 13 Heimspielen feierten die Pfälzer nur einen Erfolg. Die Bilanz eines Absteigers.

"Das darf uns nicht passieren"

Dementsprechend angefressen war FCK-Trainer Marco Antwerpen nach der Partie. "Die Heimspiele sind eigentlich dazu da, um sie zu gewinnen, aber mit so einer Leistung wird das schwierig. Wir hatten immer wieder Phasen, in denen wir richtig ordentlich Fußball gespielt haben. Wir hatten aber auch Phasen, in denen wir vieles nicht richtig machen", so der Coach im Gespräch mit SWR Sport: "Dass wir zwei mal in Rückstand geraten, das darf uns nicht passieren. Das stört mich: Die Phasen, in denen wir nicht am Spiel teilnehmen, in denen wir unkonzentriert sind."

"Das müssen wir schleunigst abstellen"

Der 49-Jährige redete sich richtig in Rage. "Grundsätzlich ist es so, dass ein Spiel länger als zehn Minuten dauert. Wir müssen uns zusammenreißen, damit wir eine konzentrierte Leistung auf den Platz bringen, über 90 Minuten eine gute Partie liefern. Doch wir haben immer wieder Kleinigkeiten, dass die Passqualität, die Zweikampfführung oder die Übergaben nicht gut sind. Das müssen wir schleunigst abstellen", sagte Antwerpen.

Doch nicht alles, so der FCK-Trainer, sei schlecht gewesen: "Ich finde schon, dass wir auf einem guten Weg sind. Wir liegen zweimal zurück und kommen wieder zurück. Trotzdem müssen wir wieder viel mit den Spielern in dieser Woche sprechen."

Tabelle ist verzerrt

Weil eben wieder kein Sieg gelang. Es war das 14. Unentschieden im 26. Saisonspiel für die Pfälzer. In einer wilden Partie im Fritz-Walter-Stadion ging Meppen in der 29. Minute durch Ex-FCK-Profi Christoph Hemlein in Führung. Marlon Ritter (38.) gelang vor der Pause der erstmalige Ausgleich für den FCK, der zwei Minuten nach Wiederanpfiff erneut in Rückstand geriet. Meppens Tom Boere verwandelte einen an ihm selbst verschuldeten Foulelfmeter. Der kurz zuvor eingewechselte Elias Huth (59.) rettete den Roten Teufeln zumindest das Remis. "Wir haben uns mehr vorgenommen. Letztendlich sind wir nicht zufrieden mit dem einen Punkt, müssen aber damit leben", sagte Huth nach seinem ersten Saisontor.

Mit 26 Punkten bleibt der viermalige deutsche Meister vorerst Tabellen-15., allerdings ist die Tabelle verzerrt, weil die Konkurrenz zum großen Teil weniger Spiele absolviert hat. Am nächsten Spieltag muss der FCK beim Tabellenzweiten Hansa Rostock ran. Ein erneutes Remis wäre wahrscheinlich schon ein Erfolg - aber Kaiserslautern würde damit zumindest tabellarisch weiter auf der Stelle treten.

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