Neuzugang für den FCK: Aaaron Opoku (Foto: IMAGO, MIS)

Fußball | 2. Bundesliga

Neue Option in der FCK-Offensive: Aaron Opoku kommt vom HSV

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Seit Wochen hielten sich die Gerüchte um einen Wechsel- jetzt ist der Transfer von Aaron Opoku vom Hamburger SV zum 1. FC Kaiserslautern fix. Der Flügelspieler ist eine zusätzliche Option in der FCK-Offensive.

Seit der Sommerpause war der FCK bereits mit Aaron Opuku in Kontakt. Und Lauterns Trainer Dirk Schuster machte bereits letzte Woche klar: "Wir sind von dem Spieler überzeugt." Jetzt hat der Transfer von der Elbe in die Pfalz nach wochenlangem Tauziehen geklappt.

Thomas Hengen: "Er wird unser Spiel unberechenbarer machen"

"Wir freuen uns, dass wir mit Aaron Opoku einen schnellen Umschaltspieler und einen hervorragenden Vorlagengeber für uns gewinnen konnten, der auch noch torgefährlich werden kann. Er ist in der Offensive variabel einsetzbar und wird unser Spiel unberechenbarer machen", so FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen.

Um die 200.000 Euro Ablöse soll Kaiserslautern an den Hamburger SV zahlen. Recht deutlich unter dem eigentlichen Marktwert. Dazu soll es aber eine Weiterverkaufs-Beteiligung und eine Rückkauf-Klausel im Vertrag des ehemaligen U20-Nationalspieler für die Hanseaten geben. Zu den Details äußerte sich der FCK nicht.

Viele Vereine waren im Rennen

Ob der FC Basel, Eintracht Braunschweig oder Fortuna Düsseldorf: Opoku war diesen Sommer bei vielen Klubs gehandelt worden. Der 23-jährige Flügelstürmer gilt als hoch veranlagt, konnte sich beim HSV aber nicht richtig durchsetzen. Dreimal wurde Opoku in seiner Zeit in der Hansestadt verliehen (Hansa Rostock, SV Jahn Regensburg und VfL Osnabrück). Am Ende reichte es für den gebürtigen Hamburger zu gerade mal fünf Pflichtspielen in vier Jahren bei den Rothosen.

Nun will die neue Offensivkraft auf dem Betzenberg überzeugen. "Es ist alles so gekommen, wie es kommen sollte und ich bin sehr froh, dass ich jetzt in Kaiserslautern angekommen bin. Ich kann es nicht erwarten, für den FCK auf dem Betzenberg aufzulaufen und ich werde mein Bestmögliches geben, um mit meiner Mannschaft und für den Verein erfolgreich zu sein."

Doch auf einen Einsatz müssen Opoku und der FCK noch warten. Erst nach der Ablauf seiner Rotsperre (fünf Spiele gesperrt, nach seinem Tritt gegen Darmstadts Fabian Holland) darf er am 11. Spieltag wieder auflaufen.

Debüt ausgerechnet gegen den Ex-Klub?

Dieser Aussetzer des Neuzuganges, löste bei Dirk Schuster keinerlei Bedenken aus. "Wir holen uns immer genug Informationen über das sportliche Potenzial ein und wir schauen. ob die Chemie stimmt, und besprechen bestimmte Dinge." Bei einem möglichen Debüt Opokus, muss der 1. FC Kaiserslautern dann ausgerechnet beim Hamburger SV antreten...

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