STAND
REDAKTION

Soeren Oliver Voigt ist seit Dezember als Geschäftsführer der neue starke Mann beim 1. FC Kaiserslautern. Auf ihn warten viele Aufgaben: den Verein zurück in höhere Ligen führen, die Stadionfrage klären, den Klub wieder auf eine solide finanzielle Basis stellen oder auch potenziellen Investoren den Einstieg ermöglichen. Doch wer ist Soeren Oliver Voigt eigentlich? SWR Sport hat sich auf Spurensuche begeben.

Als Kind und Jugendlicher in den 1980er Jahren spielte Voigt Hockey - und zwar in Dortmund, wo er auch aufwuchs. "Oliver hat Talent gehabt - und er hat sehr schnell gelernt", erinnert sich seine erste Trainerin Elke Saß. Voigt sorgte damals erstmals für sportliche Schlagzeilen, zumindest in der regionalen Presse.

Dauer

Früher Anhänger von Borussia Dortmund

Aber wie kam Voigt eigentlich zum Fußball? Schon in jungen Jahren entwickelte er eine Leidenschaft für das runde Leder und war glühender Anhänger von Borussia Dortmund. Das Pokalfinale 1989, als der BVB gegen Werder Bremen den Pott holte, ist einer der unvergessenen Momente für Voigt und seine Freunde. Voigts Freude über den Triumph ist sogar in einem Geschichtsbuch der Borussia verewigt worden. Der damals 19-Jährige ist zu sehen, wie er in Berlin am Stadionzaun steht und seinen Klub anfeuert.

Bundesliga-Aufstieg mit Eintracht Braunschweig

Hockey ist also der Sport, den er aktiv betreibt - und Fußball seine große Liebe, die er zum Beruf machte. Von 2007 bis 2019 arbeitete der heute 50-Jährige als Geschäftsführer bei Eintracht Braunschweig. Bei den Niedersachsen war er für den Aufbau des Nachwuchsleistungszentrums, die Entschuldung und Entwicklung des Profifußballs verantwortlich. In seiner Amtszeit gelang dem Traditionsklub unter anderem 2013 der Aufstieg in die Bundesliga.

Gegen einen Aufstieg mit dem 1. FC Kaiserslautern hätte Voigt natürlich auch nichts einzuwenden. Und das ist auch das erklärte mittel- bis langfristige Ziel der Roten Teufel. Am kommenden Wochenende (Samstag, 14 Uhr) - da schließt sich der Kreis - tritt der FCK bei Eintracht Braunschweig an. Der Klub, bei dem Voigt zwölf schöne Jahre verbracht hat. Und auch dort wird der FCK-Geschäftsführer auf viele Spuren seiner Vergangenheit treffen.

STAND
REDAKTION