René Klingenburg (Foto: IMAGO, imago1007044394h)

Fußball | 3. Liga

René Klingenburg: Ein Gesicht des FCK-Aufschwungs

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Drei Siege in Folge - und dabei zehn Tore. Der 1. FC Kaiserslautern hat sein Offensivproblem vom Saisonbeginn vorerst hinter sich gelassen - auch dank Neuzugang René Klingenburg.

Seit einigen Wochen läuft es gerade offensiv viel besser beim 1. FC Kaiserslautern. Insgesamt 14 Tore schossen die Roten Teufel in den elf Partien dieser Saison bisher. Zehn davon allein in den letzten drei Spielen. Das könnte auch daran liegen, dass René Klingenburg jetzt offensiver eingesetzt wird. Gegen Osnabrück (2:0) wurde der Mittelfeldmann, wie schon in den beiden Partien zuvor, in der Offensive eingesetzt und traf. Gegen Havelse (6:0) legte er das 1:0 auf, das Marlon Ritter mit seinem Solo mustergültig verwandelte. Er sorgt für Schwung in der FCK-Offensive.

Klingenburg auch als emotionaler Leader

René Klingenburg wird neben seinen spielerischen Qualitäten auch als Führungsspieler von den Fans geschätzt. Auf dem Feld geht er voran, ist emotional einer der Leader. Er findet aber auch abseits des Feldes klare Worte. Von "Ich weiß nicht, warum wir uns da so in die Hosen scheißen" über "Das kotzt mich extrem an" bis hin zu "Mir geht jetzt schon einer ab". Klingenburg nimmt kein Blatt vor den Mund. Und das kommt an.

Freude über die Serie: ja. Zu große Euphorie: nein

Klingenburg ist aber auch ein Spieler, der gerade in der aktuellen Hochphase zur Bodenständigkeit aufruft: "So muss es jetzt weitergehen. Jedem Spieler muss klar, dass solche Leistungen nicht vom Himmel fallen." Harter Einsatz macht die aktuellen Leistungen möglich, sagt er. "Wir stehen eng beieinander, jeder kennt seine Aufgaben. Nur so geht es", so die Nummer 17 des FCK.

Klingenburg ist angekommen in Kaiserslautern. Unabhängig vom Kantersieg gegen Havelse macht es ihm gerade sehr viel Spaß beim FCK: "Man merkt einfach, dass jeder aktuell Bock auf die ganze Geschichte hat."

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