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Der frisch gewählte Aufsichtsrat des 1. FC Kaiserslautern hat entschieden: Rainer Keßler ist ab sofort der Chef des Gremiums, Markus Merk sein Stellvertreter.

Die Rollenverteilung im Aufsichtsrat des 1. FC Kaiserslautern ist klar geregelt. Rainer Keßler ist der neue Chef des Gremiums und wird quasi die Rolle des "Innenministers" einnehmen. Das bedeutet, dass er sich hauptsächlich den verwaltungstechnischen Angelegenheiten widmet.

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Markus Merk fungiert als "Außenminister"

Der Sprecher des Teams, das Gesicht nach Außen bleibt Markus Merk, der gleichzeitig auch der stellvertretende Vorsitzende ist und somit quasi als "Außenminister" fungiert. Er ist der Kontaktmann für die Investoren, und er ist derjenige, der das Image des Vereins wieder auf Vordermann bringen soll. Keßler ist der Koordinator im Hintergrund, der das Fachwissen und die Kompetenz der anderen Aufsichtsräte möglichst geschickt im Sinne des Vereins einsetzen soll.

Martin Wagner nachnominiert

Außerdem wurde auch der ehemalige FCK-Profi Martin Wagner in den Aufsichtsrat nachnominiert, der dadurch ab sofort aus sechs statt wie bisher fünf Personen besteht. Da Fritz Fuchs sein Mandat nicht niedergelegt hatte, wurden gestern nur vier der fünf Mitglieder des "Teams Merk" direkt in den Aufsichtsrat gewählt. Aber wie schon angekündigt hat das Gremium Wagner noch am Abend nachberufen.

"Team Merk" im Beirat

Auch der Beirat der Management GmbH ist mit fünf Personen besetzt worden, nämlich dem Team Merk. Fuchs bleibt hier außen vor. Der Wirtschaftsjurist im Team, Professor Jörg Wilhelm, hat zudem einen Sitz in der KGaA, also der ausgegliederten Aktiengesellschaft, zu der der Profifußball gehört.   

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