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Rückschlag für den 1. FC Kaiserslautern. Im Kellerduell der 3. Liga kam die Mannschaft von Trainer Jeff Saibene trotz eines klaren Chancenplus nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus. Nach zehn Spieltagen liegen die Roten Teufel damit vorerst auf Rang 15.

Nach dem ersten Saisonsieg in Zwickau wollte der 1. FC Kaiserslautern gegen den 1. FC Magdeburg auch den ersten Heimerfolg feiern. Und die Roten Teufel legten von Beginn an den Vorwärtsgang ein, allerdings oft zu ungenau.

Der FCK vergibt einige Chancen

Trotzdem kamen die Hausherren zu Chancen: Daniel Hanslik scheiterte per Kopf an Magdeburgs Keeper Morten Behrens (13. Minute), Marvin Pourié vergab gleich mehrfach aus aussichtsreicher Position (21., 35.), auch Marlon Ritter konnte Behrens nicht überwinden (38.). Magdeburg war offensiv indes sehr harmlos, die FCK-Defensive stand meist sicher. So hieß es nach 45 Minuten 0:0.

Die Führung hält nur kurz

Kurz nach der Pause ging der FCK dann in Führung. Nach einer Flanke von Ritter traf Pourié aus sieben Meter ins linke Eck (48.). Doch die Freude währte nur kurz: Nur sieben Minuten später flankte Magdeburgs Andreas Müller den Ball im Anschluss an eine Ecke in den Strafraum. Der Ball wurde immer länger und schlug hinter FCK-Keeper Avdo Spahic im Tor ein.

Im Anschluss machte Kaiserslautern Druck, aber Magdeburg stand jetzt defensiv sicherer als in der ersten Halbzeit. Weitere Torchancen blieben zunächst Mangelware.

Turbulente Schlussphase

Es dauerte bis zur 74. Minute, bis der FCK wieder torgefährlich war. Ritter zwang Magdeburgs Torhüter Behrens per Dropkick aus 17 Metern zu einer Glanzparade. Damit war indes die Schlussoffensive der Hausherren eingeleitet. Der eingewechselte Nicolas Sessa traf zunächst aus aussichtsreicher Position das Außennetz (78.), wenig später verzog Pourié.

In der 85. Minute hätte dann Florian Kath das Spiel auf den Kopf stellen können. Doch der FCM-Offensivspieler scheiterte zunächst an FCK-Keeper Spahic, den Nachschuss klärte Verteidiger Kevin Kraus kurz vor der Torlinie. 90 Sekunden später verzog für Kaiserslautern der eingewechselte Hendrik Zuck völlig freistehend aus fünf Metern per Kopf.

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Und so hieß es am Ende 1:1. Ein verschenkter Sieg für den FCK, der mit neun Punkten aus zehn Spielen auf Rang 15 liegt. Das eigentliche Saisonziel Aufstieg liegt somit nach wie vor in weiter Ferne.

Saibene: "Da gibt es kein Wenn und Aber, die Bälle müssen rein"

Dementsprechend groß war nach dem Spiel die Unzufriedenheit bei den Hausherren. "Dass wir das Spiel nicht gewonnen haben, das ist schwer erklärbar. Der Gegner schießt einmal aufs Tor, dann noch ungewollt - und dann fällt der Ball rein. Das passt irgendwie zu unserer momentanen Situation", analysierte FCK-Coach Saibene: "Wir haben so viele Chancen. Da gibt es kein Wenn und Aber, die Bälle müssen rein."

"Vielleicht sind wir doch schlechter, als wir denken"

Ähnlich sah es Mittelfeldspieler Marlon Ritter. "Wir machen das Spiel von der ersten bis zur letzten Minute. Magdeburg kommt nicht einmal vor unser Tor. Unglücklicher kannst du nicht 1:1 spielen", sagte er: "Doch wir müssen uns an die eigene Nase fassen. Vielleicht sind wir doch schlechter, als wir denken, weil wir nicht die Punkte holen, die wir holen müssen."

Gleichzeitig richtete Ritter den Blick nach vorne: "Nächste Woche geht es weiter, da müssen wir wieder Vollgas geben und punkten." Dann muss der 1. FC Kaiserslautern beim Halleschen FC ran (Samstag, 21.11., 14 Uhr).

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