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Am neunten Spieltag der 3. Liga hat der 1. FC Kaiserslautern endlich den ersehnten ersten Saisonsieg geschafft. Für Trainer Jeff Saibene kann der 2:1-Auswärtserfolg beim FSV Zwickau indes nur der Anfang gewesen sein. Seine Mannschaft müsse jetzt nachlegen, forderte der Luxemburger in SWR Sport in Rheinland-Pfalz.

Vor knapp zwei Wochen war die Stimmung beim 1. FC Kaiserslautern am Nullpunkt. Bei der 2:3-Pleite beim SV Meppen boten die Roten Teufel über weite Strecken eine indiskutable Leistung. In der Folge hakte FCK-Coach Saibene den Aufstieg ab und forderte die Besinnung auf fußballerische Grundtugenden ein.

Und seine Mannschaft gehorchte. Stimmten gegen Hansa Rostock (0:0) zumindest Einsatz und Kampf, so zeigte der FCK beim 2:1-Auswärtssieg in Zwickau auch offensive Verbesserungen.

Saibene: "Eine richtige Wohltat"

Auch wenn noch nicht alles rund lief, resultierte aus diesen Verbesserungen der erste Dreier der aktuellen Spielzeit. "Die Erleichterung ist riesig, bei der ganzen Truppe. Wenn du so kurz vor Schluss das 2:1 schießt - das ist eine richtige Wohltat", sagte Saibene bei SWR Sport in Rheinland-Pfalz.

Der eine Viertelstunde vor dem Ende eingewechselte Hendrick Zuck hatte in der 86. Minute den vielumjubelten Siegtreffer für die Pfälzer erzielt. Zuvor hatte Marvin Pourié den FCK per Foulelfmeter in Führung gebracht (57.) und Marco Schikora für Zwickau ausgeglichen (77.).

"Einen großen Schritt nach vorne gemacht"

Ein Sieg des Willens für Saibene - auch, weil sein Team aus dem Meppen-Spiel gelernt habe. "Wir wussten, dass wir nicht mehr so wie in Meppen auftreten können. Wir haben seitdem sehr daran gearbeitet, dass mehr gesprochen und delegiert wird, dass es nicht mehr so ruhig ist auf dem Platz. Da haben wir einen großen Schritt nach vorne gemacht", so der FCK-Coach.

Durch den ersehnten ersten Saisonerfolg könne seine Mannschaft nun befreiter auftreten, sagte Saibene weiter: "Ich denke, dass wir uns diesen Sieg über die letzten Wochen gesehen verdient haben."

"Wir müssen jetzt dranbleiben und nachlegen"

Doch klar ist auch: In der 3. Liga den Anschluss nach oben zu schaffen, dürfte nicht leicht werden. Mit nun acht Punkten stehen die mit Aufstiegsambitionen gestarteten Roten Teufel aktuell weiter auf einem Abstiegsplatz. Der Erfolg in Zwickau kann daher nur der erste Schritt gewesen sein, hatte Saibene bereits unmittelbar nach der Partie betont: "Wir müssen jetzt dranbleiben und nächste Woche nachlegen. Ich hoffe, dass wir nun eine Serie mit ein paar Siegen starten können." Am kommenden Samstag (14 Uhr, live im SWR Fernsehen und auf swr.de/sport) empfängt der FCK im Fritz-Walter-Stadion den 1. FC Magdeburg.

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