Die FCK-Fans wollen aus einem Auswärtsspiel ein Heimspiel für Kaiserslautern machen. (Foto: IMAGO, Imago)

Fußball | 2. Bundesliga

Heimspiel für den FCK beim SV Sandhausen

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Der 1. FC Kaiserslautern blickt voller Vorfreude auf sein Auswärtsspiel beim SV Sandhausen. Rund 6.000 FCK-Anhänger wollen aus dem Auswärtsspiel ein Heimspiel machen und mithelfen, eine ernüchternde Bilanz gegen Sandhausen zu verbessern.

Knapp 95 km ist die Entfernung zwischen Kaiserslautern und Sandhausen. Ein Klacks für viele FCK-Fans, die aus dem Auswärtsspiel im Stadion am Hardtwald ein gefühltes Heimspiel machen wollen. Dementsprechend groß ist die Vorfreude bei Lauterns Trainer Dirk Schuster: "Wir bauen auf die Unterstützung der Fans. Dass wir als Mannschaft und Verein getragen werden. Wir wollen ihnen wieder ein gutes Spiel zeigen, mit hoffentlich einem positiven Ende für uns."

Keine FCK-Siege gegen "typisch Sandhausen"

Der SVS hat die letzten drei Ligaspiele verloren. Für Dirk Schuster kein Grund, seiner Mannschaft die klare Favoritenrolle zuzuschieben. "Mit Sandhausen erwartet uns eine gestandene Zweitliga-Mannschaft mit richtig guten Leuten drin, die hohe Qualität mitbringen. Sie werden wieder 'typisch Sandhausen' spielen, mit viel Aggressivität und Härte im Spiel. Wir müssen flexibel reagieren." Sechsmal traten die Roten Teufel in der zweiten Liga in Sandhausen an. Die Bilanz ist eher ernüchternd: Vier Niederlagen, zwei Unentschieden.

Gegen Sandhausen zählen "die Basics"

Nach dem wilden 4:4-Unentschieden gegen Magdeburg fordert der 54-jährige Schuster wieder alte Tugenden ein. "Wir müssen gegen Sandhausen mit der richtigen Einstellung reingehen und unsere Basics auf den Platz bringen. Eng und kompakt stehen, den Gegner scharf attackieren und die Räume eng machen. Es wird uns von Anfang an ein Kampfspiel erwarten." Trotzdem lobt er auch die Entwicklung seiner Mannschaft. "Wir haben auch dank Philipp Klement spielerisch große Fortschritte gemacht."

Personell gut aufgestellt - Zuck zurück

In Sachen Aufstellung hat Schuster die Qual der Wahl. Hendrick Zuck steht nach seiner Rot-Sperre wieder im Kader. Ob er damit automatisch wieder hinten links in der Abwehrreihe ran darf, ließ der Coach noch offen. Auch die Systemfrage, ob übliche Vierer- oder Dreierkette, blieb erwartungsgemäß unbeantwortet. "Wie wir personell auflaufen, weiß ich noch nicht und wie das System aussehen wird, werde ich mit Sicherheit heute nicht verraten", stellte Schuster mit einem Lächeln klar.

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